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1 (1855) Die vorchristliche Zeit
Entstehung
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bis zum Tode Alexanders des Großen.

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Korinth berufen hatte, im Jahre 337 die Hegemonie für den Per-serkrieg von allen griechischen Städten, mit Ausnahme von Sparta,Chius, Lesbus und Nhoduö, zugestanden. Die Unternehmung wurdeeröffnet durch den Uebergang der Feldherrn Attalus und Parmcuio nachAsien. Den König aber verhinderte der Tod an der Ausführung. Erwurde zu Aegä, wo er die Vermählung seiner ältesten Tochter Kleopatramit dem molossischen Könige Alexander feierte, das Opfer eines Mor-des, um deffentwillen die längst mit ihm entzweite Olympias von Ver-dacht betroffen wurde.

7. Jetzt tritt Philipps und Olympias' Sohn Alerandep in einemAlter von zwanzig Jahren auf die Bühne, dem das große Werk derEroberung des persischen Reiches gelingt und der, durch frühen Tod andem Versuche, das Gewonnene neu zu gestalten, verhindert, den vonihm beherrschten Theil der Welt in einer die Keime künftiger Entwick-lung bergenden Verwirrung hinterläßt. Ihm hatte Philipp in Aristo-teles von Stagira, dem größten Denker damaliger Zeit, dessen Geistdie Wissenschaft in einer bisher ungekannten Ausdehnung umfaßte, einenLehrer gegeben, durch dessen Unterricht er über den makedonischenStandpunkt der Bildung zu dem griechischen hinaufgehoben worden war.Macedonier und Grieche zugleich, unterwarf er das Morgenland durchmakedonische Kriegskunst und öffnete dadurch griechischer Bildung in das-selbe den Weg. Doch vor Beginn dieser Unternehmung hatte er dievon seinem Vater überkommene Macht zu sichern. Attalus, dessen NichteKleopatra Philipp nach Verstoßung der Olympias geheirathet hatte,sann darauf, mit Hülfe des ihm untergebenen Heeres dem noch unmün-digen Sohne aus jener Ehe die Thronfolge zu verschaffen. Parmenioerhielt den Auftrag, den jungen König von diesem Feinde zu befreien.Außerhalb Makedoniens drohten im Norden wie im Süden die Völkermit Abfall. Bei den Thessalern stellte Alexanders plötzliches Erscheinenden Gehorsam her, die von ihm berufene Versammlung der Amphiktyo-nen übertrug auf ihn den von Philipp geführten Vorsitz und, durch thes-salische Zuzüge verstärkt, rückte er gegen Theben und Athen vor, welchedie Zeit für günstig gehalten hatten, sich der makedonischen Oberherr-schaft zu entziehen. Theben ergab sich und Athen, das durch Demosthe-nes aufgeregt gewesen war, besänftigte ihn durch eine Gesandtschaft, diees an ihn abgeschickt und von der Demosthenes, aus Besorgniß vor demzu erwartenden Empfange, sich unterwegs getrennt hatte. Hierauf ließsich der König in Korinth durch eine Versammlung von Abgeordnetender griechischen Staaten das Oberfeldherrnamt über die Griechen, dasdiese bereits dem Philipp zugestandcn hatten, übertragen und die Wei-gerung der Spartaner, dem Beschlüsse beizutretcn, blieb unbeachtet.Eilig kehrte er nach Makedonien zurück, wo Olympias die Kleopatra