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1 (1855) Die vorchristliche Zeit
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bis zum Tode Alexanders des Großen-

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zu erkennen gegeben. Selbst Demosthenes riech, denselben anzunehmen,und eine Gesandtschaft von zehn Personen, worunter Demosthenes selbst,sowie der zur makedonischen Partei gehörige Philokrates und derdem Demosthenes an Rednergabe, aber nicht an Gesinnung ebenbür-tige Aeschines sich befanden, begab sich zu Philipp. Dieser hielt sielange hin und entließ sie, als er den Aeschines ganz für sich gewonnenhatte, mit nichts anderem als nochmaligen Versicherungen seiner Bereit-willigkeit zum Frieden. Darauf sandte er eine eigne Gesandtschaft, beider sich die Feldherrn Antipater und Parmenio befanden, zu den Ver-handlungen nach Athen und setzte Eroberungen in Thracien fort, denendie Athener in Besorgniß für ihren Chersones hatten Einhalt thunwollen. Als die Bedingungen in Athen festgestellt und von den Athenernbeschworen waren, sollte eine athenische Gesandtschaft, an deren SpitzeAeschines stand, sie auch von ihm beschwören lassen. Diese ließ sich inPella so lange aufhalten, bis Philipp seinen Zweck in Thracien erreichthatte. Da erschien er in Pella nnd erklärte, daß er die Phocier vondem Frieden ausschließen müsse, beruhigte die Gesandten aber damit,baß sein nunmehriger Zug nicht diesen, sondern den Thebanern gelte.Er brach sogleich auf, der Abschluß des Friedens erfolgte, da die Ge-sandtschaft ihn begleitete, zu Pherä, und der Einfall in Phociö geschah,da der Führer der Phocier sich schon zum Abzug bereit erklärt hatte,ganz unerwartet. Inzwischen war Philipps Stellung auch anderwärtsbefestigt. In Epirus hatte er im Reiche der Molosser nach dem Todedes Königs Arpbas einen Seitenverwandten desselben, Alexander, mitdessen Schwester Olympias er vermählt war, als Nachfolger eingesetzt.Auf Euböa, das von Parteiung zerrissen war und dessen HerrschaftAthen sich durch Phocion, den einzigen tüchtigen Feldherrn dieser Zeit, zusichern bemüht war, hatte er auch für sich eine Partei zu bilden gewußt,damit im entscheidenden Augenblicke die Znscl leicht in seine Hände fiele.Im Peloponnes hatte Sparta einen Versuch zur Wiedereroberung Mes-seniens gemacht und war dadurch zugleich mit den Arkadern und Argi-vern in Kampf gerathen. Demosthenes, der zum Vortheil Athens auchdas für nothwendig hielt, daß nirgendwo eine neue Hegemonie entstehe,hatte vergeblich die Athener zur Unterstützung der von Sparta bedrohtenPeloponnesier gespornt. Es blieb den Thebanern überlassen, die von ihneneinst getroffenen Einrichtungen zu schützen. Noch während des phocischenKrieges leisteten sie den Angegriffenen eine Hülfe, wodurch die Spar-taner zu einem Waffenstillstände veranlaßt wurden. Bald aber nahmsich auch Philipp der Feinde Spartas an, die, ungeachtet Demosthenessie zu warnen im Peloponnes erschien, sich in die Verbindung mit dem-selben einließen. Nach der Beendigung des phocischen Krieges kamPhilipp im Jahre 344 selbst in den Peloponnes, um die Angelegenheiten