bis zur Schlacht bei Mantinea.
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dorischen Stammes und ihres Königs Kleombrotus empfindlich war undder den Thebanern aus der Vertheidigung zum Angriffe überzugehenerlaubte.
8. Nachdem sich Theben zu den westwärts bis nach Akarnanien hingelegenen Landschaften in ein hegemonisches Verhältniß gesetzt hatte,unternahm Epaminondas die Zerstörung der spartanischen Hegemonieim Peloponnes, wo Argos, Arkadien und Elis schon Stützpunkte fürihn darboten. Viermal, in den Jahren 369, 368, 366 und 362 erschiener im Peloponnes. Hier wurde sein Fortschritt dadurch gehemmt, daßdie Athener, vor Thebens wachsender Macht besorgt, sich den Spar-tanern auf ihre Bitten als Bundesgenossen angeschlossen hatten undihm durch Jphikrates und Chabrias vielfachen Abbruch thaten. Auf demersten Zuge wurden, nachdem Agesilaus die bedrohte Hauptstadt gegen denin Lakonien schon eingedruugenen Gegner geschützt hatte, Messenien zurHerstellung seiner Selbstständigkeit aufgerufen und die am Fuße von Jthomeerbaute feste Stadt Mefsene bildete den Mittelpunkt des neuen Staates.Zugleich wurde in Arkadien eine Vereinigung vorbereitet, deren Mittel-punkt die neu erbaute Stadt Megalopoliö bilden sollte. Der zweiteZug galt der Gewinnung von Phlius und Sicpon, aber beide Städtetraten nach Epaminondas' Abzüge wieder zu den Spartanern über unddiese schlugen im Jahre 367 unter Agesilaus Sohn, Archidamus, ein ar-givisch-arkadisches Heer in der für die Sieger unblutigen Schlacht beiMidea. Der Mangel an Erfolgen scheint die Thebaner zu dem Be-mühen um persisches Einschreiten bestimmt zu haben. Im Jahre 366bewirkte Pelopidas, als Gesandter nach Susa geschickt, obgleich auchspartanische Gesandte dort anwesend waren, eine Erklärung des Königs,wodurch dieser dem antalcidischen Frieden eine Anwendung auf Sparta,namentlich in Bezug auf dessen Verhältniß zu Messenien gab und sichmit den Thebanern zu Bürgen und Vollstreckern des Friedens erklärte.Dieser Schritt hatte bei dem Zusammenhalten Athens und Spartaskeinen Erfolg und Epaminondas dritter Zug brachte nur die Städteder Achäer aus thebanische Seite. Einen neuen Versuch zur Schwächungder Feinde machte er durch einen Angriff auf die athenische Hegemonieüber die Seestaaten. Es gelang, Euböa von dem Bunde Athens, demes von neuem beigetreten war, loszureißen und nachdem eine Flottehergestellt war, besuchte er die in der Linie von Byzanz bis Nhodusliegenden Glieder des Bundes, und bewog mehrere, die von einer nochin den Anfängen begriffenen Seemacht am wenigsten fürchten zu dürfenglaubten, zu Anerkennung thebanischer Hegemonie. Es zeigt sich über-haupt seit dem peloponnesischen Kriege, wie ein Mangel an einer zuVerfolgung großer Zwecke antreibenden und fortreißenden Kraft, so einHin- und Herschwanken der einzelnen Staaten nach der augenblicklichen