bis zur Schlacht bei Mantinca.
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Agesilaus wurde, als er schon in Phrygien eingedrungen war, zurückbe-rufen. Auf dem Wege, den einst Xerres gemacht, kam er nach Böotienund schlug die Thebaner, die ihm in den Weg traten, bei Koronea.Hiermit war jedoch noch nichts entschieden und auf einer andern Seitehatte Sparta, wie Agesilaus schon auf seinem Zuge erfahren, einen em-pfindlichen Schlag erlitten. Nach der Schlacht bei Aegospotami warKonon nach Cypern zu dem Könige Evagoraö von Salamis gesegelt,der als Beherrscher eines großen Theiles der Insel zu dem persischenKönige in dem Verhältnisse eines abhängigen Fürsten stand, wie einstdie Tyrannen der jonischen Städte. Dieser griechische und griechischgesinnte Mann traf Einleitung, daß Konon am Hofe des ArtarerresZutritt und für seine gegen die Spartaner gerichteten Vorschläge Ge-hör fand. Der Erfolg war so günstig, daß Konon eine persische Flotteerrichten und ausbilden konnte. Mit dieser begegneten er und Pharnabazusauf dem Wege nach dem ägäischen Meere dem Pysander, dem Schwager desAgesilaus, der mit der spartanischen Flotte bei Knidus dasselbe Schicksal,wie Lysander mit dem Landheere bei Haliartns erlitt. So bot Persien,durch dessen Besiegung Athen groß geworden war, die Hand es einiger-maßen aufzurichten. Der Sieg wurde verfolgt, viele Städte auf undbei der kleinasiatischen Küste fielen von den Spartanern ab und diepersischen Hülfsgelder, die Konon erhalten hatte, reichten so weit, daßdie langen Mauern von Athen hcrgestcllt werden konnten. Inzwischendauerte zu Wasser und Lande der Krieg fort. Thrasybulus bewegte sichmit der Flotte, um wankende Bundesgenossen der Spartaner zu gewinnenund Geldmittel beizutreiben, an den asiatischen Küsten hin, bis er imJahre 392 bei einer Landung in Pamphylien von den Aspendicrn er-schlagen wurde. Zu Lande rückte der Krieg in das Gebiet von Korinth,woher die Fortsetzung des Ln Böotien begonnenen Krieges auch derkorinthische Krieg heißt. Für die Thebaner und Athener kam cs daraufan, den Spartanern den Weg über den Isthmus zu sperren und dadurchwurde Korinth für sie der Stützpunkt der Unternehmungen, wie es fürdie Feinde Sicyon war. Bei Beginn dieses Abschnittes des Kriegesim Jahre 393 trug sich in Korinth eine Umwälzung zu, wodurch dieVerfassung, welche hier bei dem vorherrschenden Handelsgeiste eine sehrgemäßigt aristokratische war, sich zur Demokratie umgeftaltetc und dieHäupter der Gegenpartei, die zugleich Freunde Spartas waren, ver-trieben wurden. Das Verlangen sich zu befestigen und das Bedürfnißkräftiger Vertheidigung gegen Sparta führte aber noch einen großenSchritt weiter. Während beim Anfang des Kampfes von den vierVerbündeten Staaten keinem eine Leitung der Unternehmungen über-tragen war, ließ sich Korinth jetzt nicht bloß Unterordnung unter Argosgefallen, sondern trat in den argivischen Staat dergestalt ein, daß die