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1 (1855) Die vorchristliche Zeit
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Dic Griechen im peloponncsischcn Kriege.

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Ducetius, der an ihrer Spitze gestanden, mußte in Folge innerer Zwi-stigkeit seinen Landsleuten durch die Flucht entgehen. Darauf hoben sichunter den griechischen Städten Agrigentum und Syrakus mächtig empor.Syrakus breitete sich auf Kosten anderer Städte aus und von ihm be-droht sandten die Leontiner den Nedekünstler Gorgias im I. 427 mitder Bitte um Hülfe nach Athen. Das erregbare athenische Volk, dessenFlotten schon an den Westküsten Griechenlands festen Fuß gefaßt hatten,ließ sich von dem Gedanken an eine Ausbreitung seiner Herrschaft nachdem fernen Westen zum Eingehen auf die Bitten der Leontiner verlockenund sandte im I. 420 eine kleine Flotte dahin, die bis zum I. 424 anden dortigen Kämpfen Theil nahm. Da brachte der einsichtige Syra-kusaner Hermokrates durch die Vorstellung, daß die athenische Einmischungaus eigennützigen Absichten hervorgehe und alle sicilischen Griechen be-drohe, eine Versöhnung der übrigen Städte mit seiner Vaterstadt zuwegeund hinderte so die Athener an weiterer Verfolgung ihrer Pläne. Dochhatte dieser Feldzug eine bedeutende Rückwirkung auf den Gang derEreignisse in Griechenland. Zunächst wurde bei dem hierdurch veran-laßten Aufenthalt einer athenischen Flotte zu Corcyra diese Stadt in derVerbindung mit Athen erhalten. Es waren hier heftige Kämpfe zwi-schen Oligarchen und Demos und, wie überall, hing es von dem Ans-gang dieses Kampfes ab, ob der Staat sich an Sparta oder Athenanschloß. Die Athener brachten durch Unterstützung des Demos denKampf zur Entscheidung, indem eine Flotte unter Eurymedon im I. 427zu rechter Zeit erschien, um die peloponnesische von Alcidas geführte,die schon im Anzuge war, zur Umkehr zu nöthigen. Dic Verbindungder Athener mit Sicilien, in Folge deren athenische Schiffe über Cor-cyra nach Italien zu segeln hatten, trug dazu bei, dort die demokratischeathenische Partei in der Herrschaft zu befestigen. Eine andere Folge,die sich an den sicilischen Feldzug knüpfte, war die Besetzung eines Ortesi» messenischem Gebiete, welcher bei der Gefahr, die seine Besetzung fürdie Spartaner mit sich brachte, bald ein Gegenstand heißen Kampfeswurde. Als im I. 425 zur Unterstützung der zuerst unter Laches nachSicilien gesandten Flotte eine neue unter Eurymedon dahin abging, be-fand sich auf ihr, ohne mit einem Befehl bekleidet zu sein, Demosthenes,ein Feldherr, der im Jahre vorher mit Hülfe der für Athen gewonnenenAkarnaner gegen die den Peloponnesiern verbündeten Ambracier- undActoler gekämpft hatte. Als die Flotte in der Bucht des meffenischenPylus anlegte und widrigen Windes wegen eine Zeit lang da liegen blei-ben mußte, betrieb er die Errichtung von Schanzen, von welchen aus erMessenien zu einem Aufstand bewegen zu können hoffte. Da kehrte Agisvon dem fünften Einfalle in Attika zurück und besetzte die vor der Buchtliegende Insel Sphakteria mit einer Anzahl Lacedämonier. Diese wurden,