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1 (1855) Die vorchristliche Zeit
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Die Griechen vor dem Kampfe mit den Persern.

sich, durch Artaphernes die Hülfe des Darms zur Wiedererwerbungder verlorenen Herrschaft zu gewinnen.

44. So nahte der die Athener zunächst bedrohende persische Krieg

zu einer Zeit heran, als diese in Griechenland selbst von Feinden um-geben waren. Allein die vorhergehenden Ereignisse hatten bereits That-kraft und Selbstgefühl so erhöht, daß diese neue Gefahr die Stufe znAthens höchster Macht wurde. Durch die Art, wie es daraus hervor-geht, tritt es in die Mitte der griechischen Geschichte. Die Spartaner,durch die Hegemonie des peloponnesischen Bundes die hervorragendsteStelle einnehmend, werden von ihm überflügelt. Wissenschaft und Kunstaber, bisher in griechischen Colonieen vorzugsweise gepflegt, schlagen in iAthen ihren Sitz auf und schaffen dort den größten Theil desjenigen, "wodurch bei späteren Nationen der griechische Geist sittigend, veredelndund belehrend fortwirken soll. Dasjenige Griechenland aber, für dessengeistige Thätigkeit in der Folge Athen ein Sammelplatz und Mittelpunktwurde, war in Folge der seit dem Erlöschen des Heroenthums entstände- ^nen Ansiedelungen schon fast vollständig vorhanden. ^

45. An den Ufern des schwarzen Meeres und dem Wege dahin I«lagen vorzugsweise Colonieen von Milet. Es gehören dazu Abydus,Cyzikus, Tins, Sinope, Phasis, Dioskurias, Phanagoria, Pantikapäum, ^Theodosia, Olbia, Jstrus, Tomi, Apollonia. Unter ihnen hatte Sinope ^wieder die Colonie Trapezunt gegründet. Da sie nicht Ln Abhängigkeit svon dem Mutterstaate standen, auch ferne von dem Kreise des griechi- ^schen Lebens in Ländern, die vorzugsweise barbarisch genannt werden !können, gelegen waren, hatten sie, den Handel abgerechnet, eine geringe .Berührung mit den übrigen Griechen. Bedeutender für die griechische sGeschichte sind die Colonieen an der Küste der Propontis. Hier waren ^megarischen Ursprungs Astakus, Selpmbria, Byzanz und Kalchedon und !das mitesische Cyzikus hatte von den Megarern eine Vermehrung seiner ^Bevölkerung erhalten. An der thracischen Küste des Pontus lag das >ebenfalls megarische Mesembria. In derselben Gegend war Parium ^von Paros, das auch ans Thasus eine Colonie hatte, Perinth von Sa- imos gegründet. An der Nordküste des ägäischen Meeres war besonders sdie Halbinsel Chalcidien reich an Niederlassungen. Hieher hatte das eu- !böische Chalcis eine Anzahl von Colonieen gesandt, woher auch die Halbin-sel ihren Namen erhielt. Unter diesen waren das korinthische Potidäa unddie won der Insel Andruö ausgegangenen Colonieen Akanthuö und Stagira.Weiter ostwärts lag das von Klazomenä gegründete Abdera, dessen Be- !völkerung durch die Bewohner von Teos verstärkt wurde, als diese nach ^der Besitznahme Jonicns durch die Perser der neuen Herrschaft durch -Auswanderung entgingen. Von den Colonieen an der Südküste Klein- !asiens war das rhodische Phasclis in Lycien eine blühende Handelsstadt