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Die Griechen vor dem Kampfe mit den Persern.
gelegenen Ebene, zum großen Theil der alten Partei der Eupatridenentsprechend, die Diakner die kleinen Landbauer in den hoch gelegenen söstlichen Gegenden, die auch nach der neuen Ordnung noch von Lasten !gedrückt waren und von einer gänzlichen Umwälzung ihr Heil erwarteten,die Paraler, die Leute des Handels und der Gewerbe, die in Athen,in dem Hafenplatze Phaleron und den benachbarten Küstenorten bisgegen Sunium hin wohnten. Die Führer der beiden äußersten Parteienwaren Lykurg und Pisistratus. Beide waren Eupatriden und Pisistratus !verfolgte auf dem Wege der Demagogie das Ziel der Tyrannis. An ider Spitze der Mittelpartei steht Megakles, der Sohn des Alkmäon, derEnkel deS älteren Megakles aus Cylons Zeit, der Schwiegersohn des !sicyonischen Tyrannen Klisthcnes. In der Solonischen Zeit war die !Familie der Alkmäoniden aus der Verbannung zurückgekehrt, hatte aber ^wahrscheinlich, durch die Abwesenheit den oligarchischen Bestrebungen ent-fremdet, sich von denselben losgesagt und sich der Partei augeschlossen,deren Bestrebungen eben so gut, wie die der Oligarchen, der Tyrannis ^entgegen waren und den Weg zur Größe des Staates zu zeigen schienen. ^Großer beweglicher Reichthum, den Alkmäon von Krösus, weil er ihm !zu Delphi einen günstigen Spruch erwirkt, erhalten haben soll und denMegakles' Vermählung mit Klisthcnes Tochter Agariste vermehrt hatte, tru-gen dazu bei, dem Zurückgekehrten die neue Stellung anzuweisen. Im I. >561 riß Pisistratus die Herrschaft an sich. Doch noch zwanzig Jahre schwankte !der Kampf der Parteien, der dem Pisistratus bei der Getheiltheit seiner >Gegner endlich den Sieg verschaffte. Nach einigen Jahren mußte er Iden vereinigten Gegnern weichen, als aber diese sich entzweiten, ver- ^wählte Megakles dem Pisistratus seine Tochter und erhob ihn von iNeuem zum Tyrannen, indem er durch eine als Pallas verkleidete Frauihn als Herrscher in die Stadt einführen ließ. Doch löste sich auch idieses Bündniß, Pisistratus mußte im I. 551 wieder fliehen, begab sichmit seinen Söhnen erster Ehe nach Eretria und rüstete sich hier zu ge-waltsamer Rückkehr. Von Thebanern, Argivern und dem TyrannenLygdamis von Narus unterstützt landete er im I. 540 bei Marathon,schlug auf dein Wege nach Athen, wo er sich durch Zuzug alter An-Hänger verstärkte, seine Feinde, vertrieb die Alkmäoniden und nahm die nHerrschaft von Neuem in Besitz. Er sicherte sie durch Anwerbung von 'Söldnern und durch Aushebung von Geißeln, welche Lygdamis ihm ver-wahrte. In den ersten Jahren des Kampfes hatte Solon, der von ^seinen Reisen zurückgekehrt war, sich vergeblich um Beschwichtigung der !iParteien bemüht, und war, man weiß nicht genau wann, gestorben, ohne ^dieses Ziel erreicht zu haben. Seine Einrichtungen aber erhielt Pisisira- !tus, soweit es mit der Ausübung seiner Herrschaft«verträglich war, auf- hrecht. Seine Herrschaft war vor allen Tyrannenregierungen in Grie-