Die Griechen vor dem Kampfe mit den Persern.
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dem in Pylus heimischen Geschlechte der Neliden, Melanthus. Ihmwird, so lautet die Sage, von den in einen Krieg mit den Böotern ver-wickelten Athenern, zum Lohne für glücklichen Zweikampf mit derenKönige Lanthus, dessen sich Thymötas, der letzte Theside,. geweigert hat,die Königswürde übertragen, die er auf seinen Sohn Kodrus, denletzten der attischen Könige, vererbt. Von den griechischen Göttern ge-noß in Attika die der Hauptstadt des Landes gleichnamige und als derenganz besondere Schutzgötti» geltende Athene die hauptsächlichste Ver-ehrung. Ihr wurde das Fest der Panathenäen zum Andenken an diedurch Theseus geschehene Vereinigung der Gebiete gefeiert. Doch hatteneben dem ihrigen der Dienst des Poseidon, welcher der Hauptgott derIonier war, in alter Zeit eine besondere Wichtigkeit gehabt, wie sichauch in der Mythe zu erkennen gibt, die den Theseus, obgleich andereMythen ihm in Aegeuö einen menschlichen Vater geben, als Sohndieses Gottes auffaßt. Das allmälige Zurücktreten seines Dienstes ver-anlaßte die Erzählung von einem Wettstreite, der zwischen ihm undAthene über das Land Attika statt gefunden und in welchem Athenedurch das Geschenk des Oelbaums in der Verehrung des Volkes denSieg über Poseidon, den Geber des Rosses, davongetragen habe. Vonbesonderer Bedeutung war für das attische Land noch die Göttin De-meter, die durch Einführung des Ackerbaues und des in seinem Gefolgebefindlichen gesitteten Lebens die ursprünglich rohe Menschheit veredelthaben sollte, und deren Wohlthaten man in den Mysterien zu Eleusisin einer Weise feierte, daß den Eingeweihten die hohe Bedeutung jenesGeschenkes, das Gewicht der sich daran knüpfenden Pflichten und dieHoffnung auf ein künftiges Leben gegenwärtig erhalten wurde. Mitihrem Dienste verknüpft sich zugleich die Erinnerung an dereinstigenEinfluß der Thracier, da das Geschlecht der Eumolpiden, in dessen Hän-den das Priesterthum der Demeter war, auf einen Thracier Eumolpus,mit welchem Erechtheus, ein König aus des Cekrops Nachkommenschaft,Krieg geführt haben sollte, als Ahnherrn zurückgeführt wurde. Attikareicht nicht bis an die Grenze des Peloponnes, sondern zwischen seinerwestlichen Grenze und dem Isthmus liegt die Landschaft Megaris, nachder Stadt Megara genannt. Eine ursprüngliche Verbindung derselbenmit Athen wird durch die Angabe, daß ihre Bevölkerung jonisch gewesensei, und durch die Nachricht, daß Theseus sie mit Attika verbunden habe,wahrscheinlich. Erst durch die Bewegungen, welche die Dorer im Pe-loponnes veranlaßten, wurde sie von Attika abgerissen, um für alleFolge in einem näheren Verhältnisse zu den peloponnesischen Staatenzu bleiben.
11. Im Peloponnes war vor Ankunft der Dorer eine sehr mannig-faltige Bevölkerung. Im Süden der Westküste, wie auf der mittlerenKiesel, Weltgeschichte. I. H