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1 (1855) Die vorchristliche Zeit
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162
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162 Die Griechen vor dem Kampfe mit den Perser».

der südlichen Landzungen finden sich Spuren von Minyern, an dem ersterender genannten Wohnplätze der Minyer auch von karischen Ansiedelungen.Auf der östlichen Landzunge, in der Gegend von Hermione, wohntenDrpoper, von denen ein Zweig auch in der Nachbarschaft des Oetaneben der kleinen Landschaft Doris vorkommt. In dein inneren Hoch-lande der Halbinsel, das Einwanderern geringeren Reiz darbot, ihnenauch leicht die Wege, die aus den Küstenlandschaften herausführtcn,sperren konnte, wohnten die Arkader, deren Einwanderung vor allerErinnerung liegt und die daher dem pelasgischcn Stamme zngezähltwerden. Ionier wohnten an der Ostküste ihrer ganzen Länge nach, sowie an der Nordküste, Aeoler in der Nähe des Isthmus und auf demnördlichen Theile der Westküste, wo die Epeer wahrscheinlich ihresStammes waren. Südwärts vom Flußgebiete des Peneus reichte dasGebiet der Arkader bis an das Meer, wenn auch der nachherige NameTriphylien verräth, daß sie sich hier mit zweierlei anderweitiger Be-völkerung zu einem Ganzen verbunden haben. Endlich erscheinen un-mittelbar vor dem Eindringen der Dorer als ein mächtiges Volk aufder ganzen Ostseite in den nachmaligen Landschaften Argolis und La-konien, die mit der Bevölkerung von Phthiotis verwandten Achäer, anderen Küsten sich jedoch längs des ägäischen Meeres ein Saum jonischerBevölkerung hinzieht. Wie sich die Gebiete im Laufe der Zeit verschobenhaben, wie in einzelnen Gegenden ein Volk an die Stelle des anderengetreten ist, welcher Zusammenhang zwischen der gleichnamigen Bevöl-kerung verschiedenen peloponnesischen, oder peloponnesischer und nichtpc-loponnesischer Gegenden bestanden hat, welche Bevölkerung den Gegen-den, für welche durch keine Nachricht eine besondere Bevölkerung be-stimmt ist, znkommt, das Alles liegt im Dunkeln. Zwar erwähnen dieMythen eine Menge von Wanderungen solcher Personen, die man alsdie von der mythischen Auffassung geschaffenen Vertreter von Stämmenansehen kann, aber außerdem, daß die Zeitfolge nicht auszuklären ist,sind die Nachrichten von solchen Wanderungen oft nur Ausdrücke dafür,daß ein Stamm an verschiedenen Orten gewohnt hat, während dieSage die Punkte des Ausganges und Zieles einer wirklichen Wande-rung oft geradezu vertauscht hat. Bedeutsam ist der Einblick in diesesvielfache Verschieben kleiner Völkerschaften und diesen vielfachen Wechselin der Abgrenzung kleiner Bezirke nur als Beitrag zur Erkenntniß derunendlichen Mannigfaltigkeit, mit der sich das Leben der Griechen ge-gliedert hat. Es ist für die Geschichte des Volkes bezeichnend, daß vomersten Anfang seiner Geschichte sich bei ihm eine Sonderung zeigt, diees, so lange es besteht, nicht überwindet und in der ein großer Theilder Anlässe zu den auf seinem Gesammtgebiete sich entwickelnden Ver-hältnisse und Begebenheiten liegt.