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1 (1855) Die vorchristliche Zeit
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Die Israeliten.

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Staaten, wie Haran und Nezeph, worauf sich Sanherib, dem KönigeHiskias von Juda gegenüber, wie auf eine That seiner Väter beruft,muß erfolgt sein, ehe unter Phul das Vordringen gegen Ephraim begann.Derselbe Jonas, der als Mittelglied zwischen den früheren, handelndenund den späteren, lehrenden Propheten Mahnungen der Buße zu der inUcppigkeit versunkenen assyrischen Hauptstadt Niniveh bringt, verkündetdem Reiche Ephraim Macht und Glanz und unter Joasch's SohneJerobcam II. endet der lange Kampf zwischen Ephraim und Damaskusdurch entscheidende Siege des kriegsgewaltigen Jerobeam. Aber beiseiner Macht war der König abgöttisch, wie der gleichnamige Stifterdes Reiches und unter den rügenden Propheten Ainos und Hoseas,Jonas jüngeren Zeitgenossen, weist Hoseas auf die Vergeblichkeit vonHoffnungen hin, die man auf Assyrien setze und zeigt in der Fernedieses Reich als Zuchtruthe. Die Drohung erfüllte sich bald. AufJerobeam folgte sein Sohn Sacharja, der fünfte Herrscher in der durchJehu begründeten fünften Dynastie, die in ihrer mehr als hundertjährigenDauer von 884 bis 772 vor Ehr. Geb., wie in der Zahl ihrer Regen-ten, jede der acht andern übertrifft. Doch scheint Sacharja seinem Vatererst nach einem Zwischenraum von elf Jahren gefolgt zu sein, was einengegen Ende der Negierung Jerobeams eingetretenen Zustand der Ver-wirrung vermuthen läßt. Die Verwirrung bleibt denn auch im Steigen.Nach scchsmonatlicher Herrschaft unterliegt er einem Empörer Schallum,der nach einem Monat ebenso von Menahem verdrängt wird. Vonden vier Königen nach Jerobeam bringt nur Menahem, dessen ange-maßter Herrschaft die Assyrier gegen Tribut ihren Schutz gewähren,noch die Herrschaft auf seinen Sohn Pekachja, während Pekah undHoseas, jeder seines Vorgängers Mörder, die achte und die neunteDynastie darstellen. Die Geschichte der vier letzten Könige ist die Ge-schichte der Vernichtung des Reiches durch die Assyrier. Mitten indiese Geschichte fällt Pekah's in Verbindung mit Nezin von Damaskusunternommener Angriff auf Juda, bei welchem der Hafen Elath weg-genommen, aber Jerusalem vergeblich angegriffen wird. So entsteht,nachdem eine Zeitlang Juda an Damaskus einen Bundesgenossen gegenEphraim gehabt und später Juda mit Ephraim gegen Damaskus ge-kämpft, ein drittes Berhältniß der drei Staaten und Juda ruft Assyriengegen seine Feinde zu Hülfe, wodurch dem Staate von Damaskus derUntergang und seinen: Herrscher der Tod gebracht wurde, für Ephraimaber die dem Menahem auferlegte Zinsbarkcit in Knechtschaft überging.Die diesmal und später unter Hoseas abgeführtcn Bewohner des Landeswurden auf einer Linie angesicdelt, welche von Niniveh durch Medienund wahrscheinlich weiter ostwärts bis in die Gegend von Kabul geht.

22. Im südlichen Reiche begann schon unter Rehabeam eine Ent-