Die Israeliten.
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erbaute Hauptstadt Samarta machte. Sein Sohn Ahab setzte den Krieggegen die von einem zweiten Benhadad geführten Syrer fort und fielnach zwei glücklichen Feldzügen in einem dritten, welchen er mit demKönige Josaphat von Juda gemeinschaftlich unternommen hatte. Nahmso die Geschichte Ephraims durch die veränderte Stellung zu Juda eineWendung, so war Ahabs Negierungszeit nicht minder folgenreich durchseine Verheirathung mit Jsebel, der Tochter des lyrischen Königs Jtho-baal, früheren Priesters der Astarte, die in der heiligen Schrift eineSidvnierin in der weitern Bedeutung des Namens heißt. Erwägt man,daß um diese Zeit Tyrus auf dem Gipfel seiner Macht stand, Sidonbeherrschte und die Niederlassung Kambe oder Carthago erneuerte underweiterte, so erhellt, warum Juda sich an das mächtiger gewordeneEphraim anschloß und Joram, der Sohn und Nachfolger Josaphats,sogar Ahabs und Jsebels Tochter Athalja heirathete. Ernstlicher wurdejetzt die Vernichtung der Mosaischen Religion betrieben. Der phönicischeDienst des Baal und der Astarte erfüllte das Land mit seinen Greuelnund blutige Verfolgung kam über die Propheten, welche standhaft denGlauben vertheidigten. Mit Feuereifer kämpfte gegen dieses Unwesender Prophet Elias, für den Gott durch ein Wunder Zeugniß gab, als erauf dem Berge Karmel vor Ahab, den Götzenprieftern und einer MasseVolkes die Macht Jehovah's zu beweisen versprochen hatte. Das vonElias dem Herrn bereitete Opfer wurde auf sein Gebet durch Feuervom Himmel verzehrt, während das Opfer auf dem Götzenaltar unver-brannt liegen blieb, wie sehr die Priester, indem sie sich blutig ritzten,mit wilden Geberden um Feuer zum Himmel schrieen. So mächtigwar die Wirkung des Wunders, daß auf Elias' Nuf das Volk die über-führten Götzenpriester hinab an das Ufer des Kison schleppte und siedort erwürgte, wie Jsebel vorher die Propheten hatte morden lassen.Doch die Wirkung ward nicht allgemein im Lande und obgleich Ahabden Propheten an den Hof gezogen, mußte derselbe bald, wie er frühereinmal ostwärts vom Jordan und einmal in dem phönicischen SareptaZuflucht gefunden, sich der Rache der Prophetenmörderin durch dieFlucht entziehen und erreichte nach vierzigtägiger Wanderung durch dieWüste, wo er wunderbar genährt wurde, die Gegend des Sinai. Vondort kehrte er zurück, seine Wirksamkeit fortzusetzen, salbte den danias-cenischen König Hasael, des zweiten Benhadad Nachfolger, zur Bestrafungder Greuel Ephraims, verwies dem Könige den aus Habsucht an Nabothverübten Mord und verkündete seinem Hause den Untergang. Wunder-bar, wie sein Leben, ist sein Ende. Er zog sich in die Gegenden jenseitsdes Jordans zurück und wurde gleich Henoch, ohne zu sterben, der Erdeentrückt. Schon im Judenthum war der Glaube an seine dereinstigeWiederkunft verbreitet und im Christenthum herrscht, wenn auch nicht