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§■ 612.
Weil der Torf bey der Runkelrübenzuckerfabrikatiouganz au die Stelle des Holzes treten, und folches völligerfctzen kann, aifo zu dieler l'abrikation kein Holz, mitAusnahme des unbedeutenden Quantums, das zum ex-lleuAnzünden des Torfs erforderlich iffc, gebraucht werdendarf, lallt von felbft das foult lehr gegründete Bedenkenweg, dafs die llunkeiriibenzuckerfabrikation eine Zugrol-le ilolzconliuntion erfordern würde, um nicht beforgenzu müllen, dals dadurch der Holzmangel noch mehr ver-größert werden könnte; dafs auch in der Krainlchen I‘a-l>i ike zu allem, was Brennmaterial erfordert, kein llolz,fomlernTorf gebraucht wird, besveili. die deshalb auf meinAnfuchen gegebene Erklärung des Herrn ßelitzers derlei*ben, welche ich Jub Bit. E. §. 625. beylege.
§. 6i3.
Ich kann nicht umhin, hier zu bemerken, dafs nochein unverkennbarer Vorzug meines Klär-und Verdampf-Apparats, und der Klärung und Eindickung des Riibeufai-tes in demfclbeu , im Vergleich der Bearbeitung des Saftesin Kolleln auf offnem Feuer, darin aufzulinden ilt, dasich bey der Gewißheit, meinen Zweck nicht zu verfeh-len, dazu fo wohl Torf, als jedesßrennmateriel, welchesnur das Waller zum Kochen bringt, und im Kochen un-terhält, miL gleichem Erfolg brauchen kann, welches beyVerarbeitung des Saftes in Keife] 11 oder Pfannen auf offnemTeuer, nicht ohne an mancherley Schwierigkeiten, zu Hof-fen, Statt haben würde.
Beantwortung der Frage ad z. 5s 1 ■ J'Velcher Gcwinnfifiqhert die liunkelriibenzuckerfabrikalion dem Unter-nehmer, und iß Jolcher Jo bedeutend, dafs er in dieJiubrik der Gewerbe gejelzt werden, kann , die für die.darauf zu verwendenden Koßen und EleiJ’s reichlichbelohnen ?
Gi 4.
Nach $. 525. betragen die Kofton der Verarbeitungvon 10,000 Centuer Runkelrüben zugleich auf Rohzucker,Rohfyrnp, Branntwein und zweyerley Arten von Eilig,\ 5s<)C) Thlr. G Sgr. Nach §. 55t. find als Haupterzeugnill’e
von 1 Centuer Runkelrüben G Pfund u-f Loth Rohzucker