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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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Saamen aufgogangeii waren, nicht allein blühcten, fon-dern auch vor 'Winters reifen und tauglichen Saamenbrachten j da diiTes alnr nur fellene Fälle lind, so lnufsman l'olche als Ausnahmen der Kegel betrachten.

Ich glaube bemerkt zu haben, dafs eine etwas anhal-tende Unterbrechung oder vielmehr Unterdrückung derVegetation auch in ganz jungen ilimkelrübenpllanzen dasAnlichiefsen in Saamen im erlion Jahre zur Folge hat.Eine l'olche Unterbrechung fcheint daher eben die Folgezu haben, welche die durch den 'Winter bewirkte Unter-drückung des vegetabiliichen Lebens auf die zweyjiihrigePilanze hat.

Zweyter Abfchnitt.

Von den Runkelrüben und deren Abarten , wel-che in verfchiedenen Rückßchten zur Zucker-Jäbrikation mit vorzüglichem f ~orthe.il anzu-wenden ^ und daher vor andern zu die) er Artder Verwendung zu wählen Jind.

§. iG.

Obgleich aus allen Arten und Abarten der Zuckerrohr-pflanze ( Saccharmn . ßicinarum J^inn.i) Zucker zu gewin-nen ill, lb liefern folche dennoch nach ihrer V erlchieden-lieit weder einen gleich leicht zu reinigenden Salt, nocheine gleiche Menge und gleich guten, alfo auch nichtgleich wohlfeil darzulicllenden Zucker. Eben lo verhältes nch mit den verfchiedenen Arten und Abarten des Man-golds.

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Ich habe meine Verbuche über die Zuckerbereitungmit allen von Linne aulgeführten Abarten des gemeinenMangolds ( Beta vulgaris ), mit dem weil'sen Mangold ( BetaCicla) und dem Meerltrandsmangold ( Beta maritima J *)angclteilt; und das Reluitat, welches ich aus allen dielenProben zog, war, dai's zwar die W'urzeln aller dieferPllauzen /Vucker liefern, dais aber die Runkelrübe den

*) Iteu fparrigen Mangold (Beta jiatulft Linn.) habe ich mir nichtyeiichatleu können.