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§. 20 .
In einer altern Schrift über die Zuckerfabrikationhabe ich zwar die gelbe Runkelrübe als vorzüglich em-pfohlen, weil ich durch Zulall lehr füfse Hüben dieferArt erhalten, und damals noch nicht die grofsen zufälli-gen Abweichungen in dem Zuckergehalt diefer Rüben be-merkt hatte, die ich bey dem Anbau aller Arten der Run-kelrüben im Grofsen zu beobachten Gelegenheit fand. Deml'o grofsen Unterfchicd in dem Zuckergehalt der gelbenRunkelrüben, welcher fowohl von der Ycrfcinedenheit ih-res Anbaues, als anderen zufällig eintretenden .Nebenmn-fländen abhängig ilt, inufs die Verfehiedenheit des Erfol-ges zugefehrioben werden , mit welchen verfchiedene Che-miker den Zucker aus dielen Rüben gewonnen haben.INacIi Jiiem *) erhält man von iblchen den fiifsellen , amGefchmack reinl’Len Syrup , aber in zu geringer Quantität.j\ach M'illweber **) liefert diefe Rübe den feinlien Zucker,aber weniger als die roth - und wcilsgeringelte. JNachZacharias ***) gewinnt man von den gelben Runkelrübeneinen ungleich belfern und reichhaltigem Syrup, als ausden andern Runkelrüben - Abarten.
Di itter Ahfclinitt.
Ueber den zweckmäßigen Anbau der Runkelrü-ben als Zuckerpflanze.
5 - 21.
Die Runkelrüben lind bereits, wie ich es im erften§. bemerkt habe, feit geraumer Zeit in vielen Ländernals ein ganz vorzügliches Viehfutter häufig angebaut wor-den; es ill daher allen Oekonoinen bekannt, wie bei ih-rem Anbau zu diefer Art der Benutzung verfahren wer-den mnfs. "Weil es zu diefem Behuf ihrer Verwendung,weniger auf ihre Beliandtheile und das gegenfeitige Ver-hällnifs derfelben, als darauf ankomm t, viel Wurzelmalfe
*) S. die io der Ciiation zu §. 17. angeführte Schrift.
**) S. Sthlclih.he Piovinzialbltuer. 1799. luny - Stück.
■'**) S. Neuer lI.iaiiüYerfrhes, Magazin. 1801. 3Hier Stück«
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