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Frühjahre die Witterung ganz aufgegangen war , fand ichfänimtliche Runkelrüben in verfaulte breyartige Mailenverwandelt.
§. 123 .
Auf Beeten, die zum Anbau der Runkelrübenpflan-zen gedient hatten, und wo mehrere wareniteJien geblie-ben, die aber wegen ihres dichten Aneinanderftehens nuretwa zur Starke eines Fingers heran gewachfen waren,und auf welche im Herblie ganz dünnes Laub geltreutworden, batten lieh in eben dem Winter von lbo3 zul8o4 einige Rüben ganz unverdorben erhalten, jedochnurdie Ich waeldlen , die Härkiten hingegen waren auch lämmt-1 ich erfroren , und ihr organifcher Bau ganz zerltört. Icliglaube hieraus folgern zu können, dafs in dem hieligenKlima die Runkelrüben im Freyen Hebend, fei Lift durchBedeckungen gulchülzt, den WinterfroH, ohne unbrauch-bar zu werden , nicht aushalten können.
Fünfter Abfchnitt.
Ueber den Anbau des Rurikelrübenfaamens.
§■ » 24 .
Bcy dem mit der Zuckci’l'abrikation in genauer Ver-bindung Heilenden Anbau der Runkelrüben ift es liöchftnothwendig, dafs auf einen hinreichenden Saamen- Anbaugelehen wird, theils um den theuren Ankaufzu vermei-den, tlieils auch, weil man dadurch gegen Betrug beydem Ankäufe des Saamens geüchert wird, und auch nochvorzüglich deshalb, weil man durch den Selblianbau def-lelben nach und nach lieh in dem Belitz der beiten Neben-Abarten der Runkelrüben fetzen und erhalten kann.
§■ 125 .
lue Runkelrübe gehört , wie ich es bereits §. i5. be-merkt habe, in die Klalle der zweyjährigen Bilanzen,
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