<•/, Des Flächeninhalts des gelammten Ackers, welcher mitRunkelrüben anzubauen wäre , um den in Schlehen zurjährlichen Confumtion jetzt erforderlichen indifchenRohzucker durch inländifchen KunMeifs zu eri'elzen.
e. Des Verhältnifles des Flächeninhalts der Provinz zudemFlächeninhalt des Ackers, den man zum Anbau der Run-kelrüben beitinnnen niiüste, um lo viel diefer Runkel-rüben zu gewinnen, als nöthig wären, damit daraus ioviel Rohzucker bereitet werden kann, als Schlehen j ähr.lieh verbraucht.
f. Der Grofse des Runkelrübenallbaues für jede einzelne,nach einem zweckmäfsigen Betriebsumläng eingerichteteZnckerlabr ike.
g. Der Anzahl der Arbeiter, welche der Runkelrübenbauanfeine beftimmte Zeit, in dem Umfang betrieben, er-fordert, in welchem er ausgeführt werden mufs, umeinzelne Zuckerfabriken von zweckmäfsigem ßetriebsum-fang durch Selbftcuitur der R mikelrüben , mit dem zuihrem Bedarf nöthigen rohen Zuckermaterial zu verleben,
Ich fchreite zur Beleuchtung vorftehender Punkte.
§. 548.
Ad §. 547. Fit. ci. bemerke ich:
je. Dafs nach einem, von der königl. MagdeburgifchenKriegs - und Domainen - Kammer, an das Oberfinanz-,Kriegs -und Domainen - Directoriiun in Berlin, unterdem 29 Febr. 1799 abgellatteten im Original bey denZuckercommiirionsacten befindlichen Bericht, der mitWahrfchcinlichkcit zu hollende Ertrag an Runkelrüben,von 1 Magdeburger Morgen zu 180 rlieinläudifclien Qua-dratruthen, auf 235 Cuntuer zu veranfclilagen ift, unddafs, wenn mau j wegen nicht vorhefzufehender un-giinftiger Vorfälle davon abzieht, 175 Centner als hoheranzunehmender Ertrag an Runkelrüben von 1 MorgenAcker verbleibt.
b. Dafs nach einem von dem vereideten Taxator der Gar-ten und Eeldfr iichte in llalbcriladt, Namens Fiedler ge-gebenen, den frühem Znckercommillionsactcn im Origi-nal beyliegenden Gutachten, auf den Morgen ein Er-trag von j 80 Centner Runkelrüben zu veranfclilagen ilf
c. Dals ein felir fachkundiger und glaubwürdiger Laiid-wirth, der königl. Amtsrath Kühne , Pächter eines kö-