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Sl,'.. u iui den i 5 . Mai.
In demjenigen Anlheile des geläuterten criflallifirten.Saftes, ab dem Produkt von 2 Centner der ’ium liauut-verfuch genommenen Runkelrüben, ■welcher den 6. Aprilin ein warmes Zimmer gelteilt wurde, um folcben aihnäh-lig einzudicken , war mmmduo nach einer Zeitlrilt von5 Wochen die Criiiailifialion des Zuckers beendigt, und eswurde foieher fofort in zwey mit C und I) iignirte Zuk-kc.rhutformen eingetragen, um die MelaiTe davon ablaufenzu laßen. Die in C bdindliche Zuckermalie, als das Pro-dukt von l Centner Runkelrüben, betrug an Gewichte)Pfund 22 Loth. Die in D als dem Produkt von ebenfallsl Centner Runkelrüben wog 9 Pfund i-|- Loth. DieVcrlchie-(lenheit des Gewichls der beydeu Zuckermallen hat ihrenGrund in nichts aiulerm , als in einer gröfsern oder gerin-gem Verdiiullung des Wallers, indem die eine Scliiilfel,in welcher der Zucker crütaliiiirte, näher an dem Ofenftaud, als die andere.
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Forlgefetzt Steiuau den 19. Mai.
Den Rohzucker durch die Thondeckung zu bleichen,ift auch in den Weliindifchen Colonien üblich. Dall'elbigeVerlahren mul’ste dalier auch bey einem Theile des durchden llauplverfuch producirten Rohzuckers angewendet wer-den. Es wurden demnach am heutigen Tage die mit Bfignirten Formen, in welche der gekörnte Rohzucker ein-gelragen worden, mit einer Thondecke helegt, nachdemman dui'ch vorherige Abwägung das nunmehrige Gewichtdes Rohzuckers, als des Produkts von 1 Cenlner Runkel-rüben, beitinunt hatte, welches 8 Pfund 12£ Loth betrug.Ich bemerke noch hierbey, dafs die Formen an der Spitzenoch leucht waren, und dafs folglich die Melafle nochnicht vollkommen abgelaufeu war, daher eiuTheil des Ge-wichts auf diele dem Zucker noch anhängende Meiaüe z»rechnen iit.
§\ 488 ,
A11 demfclben Tage und in gleicher Abficht wurden8 grefse Zuckerhutformen , welche den zum Raifinirungs-verfuch beltimmten Runkelriibenrucker tler CunernfeheiiFabrik enthielten, und weiche in einem Zimmer meiner
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