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gen erfüllte die Sehvfefelfaure , welche bey der AoLard-leben Lauterongsmcthode eine fbiiiplroJle i'jjielt. Die ge*brannte Kreide oder der Kalk wird, wie ichon oben an-gezeigt wurde, nur. in dem durch die Erfahrung ausge-jiiittulten Vcrhäitniis dem Safte zugefelzt, in welchem iichinzukommen mufs, theils um das in dem RnukelrLibeu-iafto enthaltene ammoniacaiilche Salz zu verletzen , undtheils um die Kohlenlaure zu binden, die durch die Ver-bindung der rohen Kreide mit der Schwefellauro entbun-den wird, dergcÄalt dafs Ire auf den Zucker nicht als rei-ne Kulkerde wirken kann.
§■ 402 .
Fortgefetzt Steinau den 32. April.
Seit ein paar Tagen offenbaren lieh die erllen Spurender anfangenden Criitailiiation in dem, in zwey HachenSchädeln aufgellellten criftallillrbaren Safte, als dem Pro-dukt von zwey Cenlner Runkelrüben.
Das Abfliefsen der Melalfe von dem gekörnten, inZuckerhutfornieu gebrachten Rohzucker hatte feinen gutenFortgang.
§■ 463 .
Fortgefetzt Cuneru den l3. April.
In der zur Gälirung angeftelltcn Brühe von l Cenlnerganzer Runkelrüben , welche in der Undicht zum Verftiehgenommen wurden, um ausziimitteln , ob ohne die vor-herige Verarbeitung auf Zucker, mit eben den Vorlhei-len und ohne fo grofse Koftcn , Branntwein und Eilig da-von könne gewonnen werden, hatte am heutigen Tage derGährungsprocei's den Punkt erreicht, wo folehe zur Rlafegebracht werden konnte. Die abgegolirnc Muii'che wurdeübrigens eben fo behandelt, wie es bey der Deftillationder Branntweine aus Getreide zu gefchehon pflegt. Mauerhielt durch die DeltiJlalion fogenannten Lauf 29J Quart,von 6 Procent Gehalt, nach Anzeige des RichterfchcnAl-koholometers. Das mit dem Deitillat angefüllle Gcialawurde veriiegelt.
§. 464 .
Fortgefetzt Cunern den 2 i. April.
Der durch die geltrige Deflillation der Maifelie vonganzen Runkelrüben erhaltene Lauf von 29^- Quart wnr-