29 -
faftes, welche fceym Efnuecien Jcr CriftalHfaüoii dos Zn]:-kurs im Woge flohen würde, erforderlich ilt, wobei" jo-(iuoJi, wie licli in der folge zeigen wird , nicht verhütetivorden kann, dals iriehL der Kalk mit dom Zucker, ohzwar in geringerer Quantität , in Verbindung tritt. DaiwleH’en der Kalk in rnancherley Riicklicliten die zwok-niäfsiglte Subilunz ilt, wodurch die Läuterung dos llojir-iallos möglich wird, lo kann aui dielen unbedeutendenKachthcil, bey der Abluheidung do's indifchcn Zuckers,nicht Rücklicht genommen werden.
§■ 453 .
Das Verhältnifs der drey Stoffe, welche den Zuckerbilden, ilt im Rimkelrübonfafte gerade fo, wie es feynmuls, wenn aus diefer Verbindung criftallilirbarer Zuckerentliehen füll, welches dadurch bewirken wird, dafs in(liefern , bey fehr mäfsiger Wärme eingedickten , alfo infeiner Mifchung aufser der Verminderung des Waffers im •veränderten Safte , ohne allen Zufalz der Zucker lehr leichtcrillallilirt. Ein jeder Zufatz, der das Verhältnifs clorGrundftoffe des Zuckers ändern kann, mufs alfo nach demMaafs, in welchem dadurch diefcs Verhältnifs geändertwild, den Zucker mehr oder weniger feiner wefenlliehenEigenl'chaften berauben. Obige Verbuche haben liiervonden Beweis gegeben. Die reine Kalkerde oder der Kalkwurde durch die Bearbeitung und Vereinigung mit demZucker zu kohLenfaurem Kalk. Die Kohlenfäure aberwild durch Kohleuftoff und Sauerlloil' gebildet; lie entzogalle dem Zucker diele beyden GriindfloHe zum Tlieil, über-dem verband lie lieh noch mit dom Zucker als foiclie. Ausbeyden Lrlüchen muls die reine Kalkerde den Zucker, derim Runkeirübenfaf t l'chon ganz gebildet ilt, nach Maafsga-be ihres verfchiedencn quantitativen Znfalzes culmifchen,und folchen , wie z. U. in dem Mifcluuigsverhültnils ß derlull war, entweder in Soli leimzucker, oder welches in ügefchah , in Gummi umäiideru,
§. 459 .
Wenn ein Pfianzenfaft die Stoffe, die den Zucker bil-den, nicht in dem Verhältnifs cnlhält, in welchem lieflehen niüffeu , wenn ans ihrer Verbindung Zucker entiii -bin lbii, fo kann allerdings Zucker gebildet werden, wenndurch Zufätze das quantitative Verhältnifs diefer Stoff-zweckdienlich geändert wird. Wenn hingegen die Grumt-