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2. Dafs der SeTenit aus dem Saft, durch das Verdiinftendes Wallers , fchon wieder abgefchieden wird.
3 . Dafs der in gröfserer Quantität, als zur Kcutralifi-rung der Säure nülliig war, zugeletzte Kalk, liehebenfalls wieder als kohlenläure Kalkerde abfcheidet,
; und dufs folglich
4 . Die durch diele Läuterungsmethode erzeugten Pro-dukte durch keine der Gelündlieit nachtheiiigen JBey-ir.ifciiungen verunreinigt feyn können.
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Alles, was zur Auffindung einer wichtigen Thatfacheführt, ilt dem Zwecke der Hauptaufgabe verwandt. Eskann nämlich die frage aufgeworfen werden, ob derKalk, den mau in den beydeu Indien als Läuterungsmit-tel des Zuckerrubilkftes benutzt, nicht auch zur Extrac-tion des Zuckers aus den Runkelrüben mit Vortheil anzu-' wenden fey. üiefes Problem aufzuiöfen , würden Verfu-i che nülliig feyn, weiche lehrten, was überhaupt der' Kalk, wenn man Zucker damit bearbeitet, in letzteremlur Veränderungen bewirke, denen zu Folge die Abfcbei-dung des Zuckers aus Pllanzcnfäften mit Hülfe des Kalksbedenklich werden könnte. Die llefultale diefer Verflu-che müfsteu es anfser allem Zweifel fetzen , ob jene ein-fachere Methode mit Kalk und Lauge , welche man in denlindil'chen Pllanzungen mit fo güuftigem Erfolge in Gebrauchjuinimt, der mehr zufammengefetzten milteilt der Schwc-ifeliäure, wie lblche bey dem Runkelrübcnfafte in derTmiernlchen Fabrik angewendet wird, vorzuziehen fey.Mir kamen daher überein, folgende Unterfuchungen indiefer Hinlicht mit indifchom Farinzucker anzultellen, und.milchten zu diefem Zweck:
ja) 4 Lolh Kalk mit 20 Loth Zucker, oder 1 Theil gegen5 Theile.
\$) -v Eoth Kalk mit 25 Loth Zucker, oder 1 Theil gegen5 o Theile.
I7) 5 Loth Kalk mit 2 5 Loth Zucker , oder 1 Theil gegen100 Theile.
1 Die in diefem dreyfachen Verhältnifs vermifchteiaSubltanzen wurden jede mit a-f Pfund Waffer durch Um-führen wollt vermifcht, die Mifelumgen blieben über^acht flehen, um dem Kalk Zeit zu lallen, auf den Zucker| Europ. Zuckciiabrikat- ill Th. ^9