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im Glafe Nro. U. befindlichen ausgefiifsten und getrock-neten ßodenfalz der Klärung des rohen Saftes blieb voni 1 ‘ 1 'und nach dem Trocknen 2 Unzen 7 Quentchen''. Die-le Maile verbreitete buym Glühen einen llorngerucliund hinterliefs eine graue, mit weifsen KreideLht-ilcnvermengte Afche. Diele verhielt llclx bey der Prüfungmit Salpeter-und Sehwefelfaure eben fo wie die Afche ausdem Schaum, der lieh bey der Klärung des rohen Saftesauf der Oberfläche erzeugte. Was im Glafe JNro. 111. be-findlich ill, und als Schaum bey dem Eindicken der Kläredes rohen Saftes abgenommen wurde, braulte mit der Sal-peLerfäure gar nicht, zum Beweis, dafs es blofs Seknitilt. ln dem Glafe No. IV. füge ich die Malle bey, welchebey der Klärung des erden Sediments, bey dem Durch,giefsen des geläuterten Saftes auf dem Scigetuche geblie-ben ill. Sie gab beym Glühen anfänglich einen Geruchwie von verbranntem Zucker von lieh, der aber bald ver-ging, und auf den ein Geruch wie von verbranntem Hontio.gle. Es blieb eine graue trockne Afche 'zurück, dieeinen Schwefellebergeruch halte, welcher beym Zufatzeiner Säure in einem hohen Grade zunahm. Aus derPrüfung cliefer Afche mit Schwefel - und Salpeterfäureging hervor, dafs folche gröfstentheils aus kohlengefäuer-ter Kalkerde beiland, welche durch das Ilinzutreteii derKohienfäure aus der Atmosphäre an den Kalk währenddes Abdampfens entbanden war. Der Schaum der Kläredeserllen Sediments, im Glafe No. V. enthalten, welcherbey dem Eindicken diefer Kläre abgenommen wurde, braultemit der Schwel'elfäure nicht auf, ill alfo bios Seiend,No. VE enthält das Sediment, welches ficli in der Kläreletzte, die man durch die Klärung des eriiien Sedimentserhielt. Auf den Zuiätz der Salpeterfäure zu diefer MalleerfoIgLe ein lehr unbedeutendes Aufbraufen, übrigensblieb der gröbste Tlieil davon unaufgclült. Die filtrirteFlüIIigkeit liefs durch den Zufatz der Sehwefelfaure Seie-nd lallen; diele Malle beftand alfo gröfstentheils aus Seie-nd, mit einer geringen Menge Kalkerde vermiicld.
45a.
Die aus dielen ErgebnilTen zu ziehende Folgerungenfind hauptfächiieh diele:
1 . Dafs die Sehwefelfaure zur vollftändigcn Trennungdes gerinnbaren Sloil'es von dem Kunkelrübenfalhlehr zweckmäfsig ilt.