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Wärter anlgelöR, und mit 6 Quart guter Bierhefen zurRührung angeilellt.
§. 444.
Fortgefetzt Steinau den C April..'
Am heutigen Morgen nahm ich die weiter zu verar-beitenden Erzeugnille in- meiner Wohnung zu Steinau inEmpfang, und fand die Verliegelung unverletzt.
§. 445.
Der bereits zu Cunern aus dem Verdampfapparat infünf Formen aufgenommene gekörnte Runkelrübeniaft, alsdas Produkt von 2 Centner Runkelrüben, wurde alsbaldin ein erwärmtes Zimmer gebracht, tun dal'elbft nach OefF-nung der Spitzen, in die untergoüellten Gelalse, die Me-lalle von dem Rohzucker abiauien zu lallen. Der andereTheil des geläuterten criftallilirbareu Sattes, als das Pro-dukt der andern 2 Centner Runkelrüben, wurde hingegendurch die Waage genau getheiit, in zwey llaclie SdiüHelneingetragen, und m denifelben Zimmer aufgeitellt, umihn hier bey 20 bis 24 Grad Wärme nach Reaumur nachund nach eiuzudicken.
§. 446.
Die fclmellere oder langfamere bey dicfem Verfahrenerfolgende Criftallifation des Zuckers hängt von der ge-ringem Tiefe der Scbüßeln, der gröfseru oder geringemReichhaltigkeit der Malle an Zucker, und der geringemoder gröfseru Wärme, welche die Eindickung mehr oderweniger befchleunigt. ab.
§■ 44 7 .'
Durch die Erfahrung geleitet, 2 ielit der A. D. Achardden Weg der Criftallifation des Zuckers in llachen an ei-*neu warmen Ort gelteilten Geläfsen demjenigen vor, woder criilallilirbare Saft gleich bis zur Körnung eingedicktwird, und zwar aus folgenden Gründen :
a. Weil der Zucker durch reguläre Crißallilälion Hebweit reiner von der Melalle und den Schieimtheileu,die lie euLlnilt, abfclieidel, als es bey der unregei-mäfsigen CriliallifaLion, die beym Körnen oder Ab-Rcrbeu Statt findet, gelblichen kann; daher der aufdem V ege der iangfamen CriltallUätion von der Mo-.