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djefa Mifchung in die Klä'rpfanne eingetragen, noch 1"Quart abgerahmte Milch hinzugegoden, und altes wohldurch einander gerührt worden , nahm die Klärung desSediments durch Zuleitung der Waflerdämpfe Mittags um12 Uhr ihren Anhang. Binnen zwey Stunden war diefcsGefchäft, bey welchem auf gleiche Weile , wie bey derKlärung des rohen Saftes verfahren wurde, geendigeL, undder geläuterte Saft fofort durch ein Seigetuch in ein uti-tergellelltes Gel'äfs aus der Klärpfanne abgelallen. Dasmit dem geläuterten eingedickten Safte angefüliteSedimen-tirgefäfs wurde hierauf in das Cabinet geliellt, wo manTeichen nebit dem der erfteil Klärung zur w'eilern Bear-beitung , nach Verliegelung der Thüren, flehen liel’s.
§. 438 .
Während der Zeit, welche zur Eindickung des ge-läuterten Saftes der zweyten Klärung in dem Verdampi-apparat angewendet wurde, 1’ehien es zweckdienlich, einfceftimmtes Quantum der krautartigen Rübenköpi'e, welchegewöhnlich fchon bey dem Einiammein der fi unkeirübcnauf dem Felde abgel’chnitten werden , und als Abfälle beyder Cuitur der Runkelrüben überhaupt zu betrachten lind,in Cunern aber bisher nur als ein gutes Yielifutter be-nutzt werden, auf Branntwein verarbeiten zu laden. Eswurde demnach unter meiner beftändigen Äuflicht l Cent-ner RunkeJrübenkopfe, und zwar von denleiben Runkel-rüben, welche zur Verarbeitung auf Zucker verwendetworden, abgewogen. Jedoch inufs ich die Bemerkunghinzufügen, dafs folelie bereits durch denEinüufs der ge-linden Witterung in den letzten Wintermonaten ausge-wachien waren. Da nun wie fchon oben bemerkt wor-den, der Vegetationsprocefs, welcher in den Köpfen derRüben zuerft anhebt, nur auf Unkotten ihrer Beftand-theile vor lieh gehen kann, fo läfst lieh auf kein lichres Re-f-.ltat Rechnung machen, (ndelfen wurden die abgesvo-g neu Rübenküpfe durch zwey Gehülfen mittelll eifenierG svichte auf eilernen Platten gut zerquetfeht, weil dieZerkleinerung auf Reiheeilen nicht möglich war. Hier-auf wuirde die zerquetlchte Made mit 180 Quart Wallerhinreichend gekocht, nnd die davon abgeprefstc Brühe,d ren ipecililche Schwere wie ioiq zu 1000 gegen die des"Waders lieh verhielt, mit 3 - 1 - Quart guter Bierhefen ineinem Maifchfafs zur Gährung angelteilt. Durch die Ab-