fait abgeprefst, welche hierauf, nachdem fio bis zurStdlwärme abgekocht war , mit oh Qnarl guter Bierhefenin einem Mnifchfafs und zwar in derfelbeii Stabe, wo dieMaifche von den abgekochten Rübenabh'ilkm zu liehenkam, zur Gährung angeftelit wurde. Das Gewicht derKiickftiinde von die fern Centner abgekochter ganzer Hübenbetrug aa| Pfund.
§ 436.
Fortgefetzt Cuncrn den 3. April.
Die Siegel waren in Ordnung. Der in dem Cabinet zumSedimentiren liingeftellte eingedickte Saft war heute nochmit dem leichten weifsen Schaum bedockt, der bey dem gc-ftrigen Abläßen aus der Verdampfpfanne in das" Sedimeu-tirgclais durch die Bewegung enlftanden war. DicferSchaum wurde, weil er den Saft bey dem Ablaufen inein anderes Gefäfs durch darin hängende Selenittheilcheuwürde verunreinigt haben, mit einem Schaumlöffel vor-lichtig ahgenommen, und nach beendigtem Gefchäft dieTlüiren des Cabinets wieder verfchloil'en und verliegelt.
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Fortgefctzt Cuncrn den 4. April.
Die Siegel waren unverletzt. Morgens um 8 Uhr,nachdem dem geläuterten und eingedickten Saft 36 Stun-den waren zum Sedimentiren Zeit gelaflen worden, wur-de derfeibe nach geöffneter Ablafsröhre des Sedimentirge-fäfses in einem zu Steingut gebrannten Topf aufgefai'st.Er war klar wie Wein, und halte Syrupconfiltenz. Vondem eigenlhümlichen Geruch der Runkelrüben war keineSpur mehr zu entdecken, wohl aber ein Geruch, wie derSyrnp und die Melalfe haben. Der vorn Sediment abge-fonclerte geläuterte Saft wog 43 Pfund 25 .Lolli, und warnach Anzeige des Beaumefchen Aerometers auf 3p Gradconcentrirt; feine fpecififche Schwere verhielt (ich zu derdes Wallers, wie i348 zu 1000 . Um aber nun den imSedimeiitirgefäfse mit dem ßodenfalze zurückgebliebenenSaft vom erltern zu trennen, mufste die Operation derKlärung mit dem Sediment wiederholt werden. Es wur-den alfo demfelben 25 Pfund KalkwaJl'er in dem Veihäit-niifc wie 391 zu 48o zugefelzt, dem zu Folge auf 1 PfundSediment 1 Pfund 7 aRoth KalkwalTer kam. Nachdem