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wonnen. Sein Gewicht betrug 5G Pfund, folglich denfechsten Tlieil des rohen Saftes, der 33G Pfund wog.
' Das mit einer Ablafsröbre , welche einen Zoll über der
Ebene des Bodens angebracht war, verfehene Sedimentir-gel’äfs , welches den eingedickten Saft aufgenonnnen hatte,
- wurde hierauf in ein kühles Cabinet gelteilt, delfen 1 kü-
re ich vcrliegeite.
§. 434.
Die Gründe des vorbefcliriebenen Verfahrens bey derBearbeitung der Kläre , bis zur Darficllung des eingedick-ten , geläuterten, zur Zuckerablcheidung geeigneten Saftes,lind folgende :
a. Die Eindickung gefchieht nicht durch Einkochung inKelfeln, weil dabey das Anbrenuen fcliwer, und dieZerfetzung des criltaüilirbareu Zuckers, die feinenUebergang in Schleimzucker zur unausbleiblichen fol-ge hat, gar nicht zu verhüten ift, welche beydeNack-theile aber bey der Eindickung in der Verdampfpfan-ne nicht Statt linden können.
b. Das Sedimentären des bis zum breiten Abfallen einge-dickten geläuterten Saftes gefchieht, damit fowoH diedarin noch fchwimmende Unreinigkeiten als der lickdurch Crillallifation noch abfetzende Selenit davongefchieden, und er folglich dadurch mehr geläutertwird.
§. 435.
Während der geläuterte Runkelrübenfaft bey unun-terbrochener Feuerung in der Ver dampf pfanne immer( mehr verdickt wurde, fchien es in Hinlicht der Haupt-
aufgabe zweckmäfsig, durch einen entfeheidenden Verfuchauszumitteln, ob ohne die Verarbeitung auf Zucker, auseiner beftimmlen Quantität Runkelrüben, die Nebenbe-tiutzungen eben fo reichlich und ohne fo viele Schwie-rigkeiten erhalten werden könnten. In diefer Abfichtwurde ein Ccntner von denfelben Runkelrüben , als zmnHauptverfuch waren genommen worden, ebenfalls auiReibeeifen zerkleinert, hierauf mit 180 Quart Waller biszu einem weichen Brey gekocht und von der weich ge-kochten Maile die Brühe ib fort mit der moglichlten Sorg-