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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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3. Die Bearbeitung des Saftes in KeflV-ln erfordert diegröbste Anfmerklämkeit, wenn die Arbeit nicht durchAnbreiinen oder zu heiliges Kochen gänzlich inifs-lingen toll, und es gehört-dazu ein lehr geübter undfachkundiger Arbeiter, wenn zu häufiger Schadenverhütet werden foll. Der Bearbeiter des Saftes inden Pfannen, die durch Dämpfe erhitzt werden, brauchthingegen gar keine befundene Kunlt zu beiitzen ; denni'obald er nur ohne Unterbrechung das Feuer unter-hält, und damit auihövt, fo bald der Thermometerauf dem ihm allgezeigten Grade lieht, fo kann er niefehlen. Dieles Gefchäft des lieitzens , und die fol-genden des Abl'ciiäumens der Kläre und ihres Durcli-foigens, lind fo einfach und kunlilos, dals jeder ge-meine Arbeiter nur guten Willen braucht, um nie-mals dabey zu fehlen, welches der Fall nicht beyder Klärung des Saftes im Kellel auf Feuer ilt.

4. Yerfuche, welche der A. D. Achard über die Auf-lüfung von Raffinade im Waller, und ihre nachherigeWiedergewinnung durch Criliallilätion gemacht hat,überzeugten ihn, dafs, wenn eine Auilöfung fogarvon reinem Zucker eine Zeitlang im Kochen erhal-ten wird, jedesmal etwas von criilallilätionsfähigeniZucker in Schleimzucker übergeht, weiches zwar auchin etwas, doch bey weitem nicht in der Menge zugefchehen pflegt, wenn die Zuckerauilölüng bey einerunter dem Siedepunkt bleibenden flitze eingedicktwird. Da nun der in der Verdampfpfanne erhitzteSaft nie zum Sieden gebracht wird, fo kann auchdie Z rilorung des Zuckers, in fo fern lic Folge dervöllig erreichten Siedehitze ilt, nicht ftatt linden.Ein lehr wichtiger Grund, aus welchem die Achard-fche DampfvorriehUmg vorgezogen zu werden ver-dient.

5. Endlich mufs auch Ley dev Bearbeitung des Saft°s inder befchriebenen Danipfvorriciitung an Brennmate-rial aus zwey Urfachen viel gewonnen werden dennerflcns wird in der Cuiierniclien Fabrik mit demWaller, das in einem 3 Fufs im Durchmeiler halten-den Kellel zum Kochen gebracht wird, eine Klärpfanne von 3d Qnadratfufs ßodenfläche bey nahe biszum Sieden erhitzt; es wird alfo mit dem Brenn-material das nctiiig wäre, den im Kellel entlud tc-

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