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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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vom Saft auFgelöft wird, zum Tlicil in kleine Bläs-chen zertlieiit in folehem hängen bleibt, und an 1'derOberfläche einen Schaum bildet. Diefe im Saft anf-gclöfte und darin im zertlieilten Zuftaude zerftreuLcKohlenfäure würde lieh bey fortgefelzter Bearbeitungdeffuiben zum Theii zwar verllüchtigen, zum Heilaber auch damit verbinden, und zwar auf eine derZuckergewiunung fehl' nachtheilige Art, indem durchiie die Gährung des Saftes begünliigt werden kann,Ueberdies fcheint lie, nacli des A. D. Achard ßoinerkungen, mit dem Safte eine fbfclie Art der Ver-bindung oinaugehen, die zur Folge hat, dafs er einenlehr Übeln Geichmack erhält, dafs ferner dieAbfchei-dnng des criftallinifdien Zuckers mehr Schwierigkei-ten findet, und folcher hell nicht in einem fo reinen Zu-ftande darftelieii läfst. Um demnach felbe davon zu tren-nen , dient der Zulälz der gebrannten Kreide , die fielmit der Kohlenfäure gleich nach ihrer Freywerdungverbindet, und mit folcher in kohlengcfäuerto Kalk-erde oder rohe Kreide zurückkehrt. Der Zufalz dergebrannten Kreide ift ebenfalls etwas ftärker, als esnothig wäre, um die Kohlenfäure zu binden, undzwar aus der Urfache, um durch diefen Ueberfchufsden Salmiak zu zerfetzen , den der Ilnnkelrübenfaft,zufolge eines auf der Stelle damit vorgenommeneuVeriüchs, avo lieh bey der Ziunifcbung von Kalkder Geruch von flüchtigem Kali entwickelte, fall im-mer enthält.

c. Die Klärung noch zu befördern, dient der Zufatzder Milch, und lie kommt darin noch dem Eyweifs-Jiolf zu Hülfe. Dieter Zuiütz wäre zwar entbehrlich,infonderlieit wenn die Runkelrüben reich au diefemStoffe find; da er aber die Klärung noch immer in et-was befördert, und dazu nur abgerahmte Milch, de-ren Verwendung die Köllen wegen ihres geringemWerths nur unbeträchtlich zu erhöhen vermag, ge-braucht wird, ib wird folche in der CiinernfeheiiFabrik zu diefem Behuf augewendet, ob fie gleichentbehrt werden könnte.

(I. Der Zweck der Bearbeitung des gefäuerten Runkel-riibeniaftes in den Klärpfannen ift nicht allein, dieSäure wieder davon zu fcheiden, fondern auch dendurch die Säure in kleinen unzulümmenhängcnden