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wie 1 o 5 g zu 1000, von welcher Zun all me der Grund indem lciiou verdampften Waller des Runkelrübenfaftcs zufliehen ift. Nachdem die Klare ganz abgelaufen war, wur-de auch der ganze Bodenfatz der Pfanne auf das Tuch ge-bracht, um noch den klaren Saft, der davon abläuft, undder zu dem erlL durchgefeigten kommt , zu fammein, undvon den Unreinigkeiten , weiche auf dem Seigeluclie blei-ben, zu trennen. Letztere lind, fo wie der abgenommeneSchaum nur als Dünger zu nutzen, lndeflen wird eine inder folge fowohl mit dem Schaum, als dem Sediment, au-zidteliende Unterfuchung nicht überilidlig feyn.
§. 4a6.
Die Gründe, aus welchen auf die angezeigte Art beyder Klärung des Saftes verfahren wird, lind folgende:
a. Der Zufatz der Kreide zu dem mit Schwefeifäuregelauerten Saft dient.dazu, die Säure zu binden, undwieder von dem Safte zu fcheiden , auf den fie be-reits die beabiiebtigte Wirkung geiiufsert hat, nämlichden Eyweifsftoö' zur Gerinnung zu bringen. Sie wirdnoch vor dem Safte in die Pfanne eingetragen, damitdie Säure, die mit der Kalkerde mehr Verwandt-fehaft hat, lieh gleich damit verbinden kann, undnicht auf das Metall der Platine wirkt. Der Zufatzder Kreide ift zwar nach obigen Angaben gröfser , alses nöl.hig wäre, die Schwefeifäure zu faltigen, es hataber der Erfinder diefer Methode dabey auf den Ura-liand Puicklieht nehmen müll’en, dafs auch in lein ge-pulverter Kreide immer noch folche Tlieile bleiben,die, wenn die Schwefellaure an folche anfällt, miteiner Selenitrinde überzogen werden, welche die Anf-liifmig des Ganzen verhindert, fo dafs die Säure nichtauf alle Kreide, wenigllens nicht fchneil genug wir-ken kann , dafs nicht ein Tlieil davon auf die metal-lenen Pfannen wirken foilte. Aus dielem Grunde undin Miterwägung, dafs ein Ueberfehufs von Kreide kei-nen Nacht’heil vernrfachen kann, und ihr Preis fo ge-ringe ift, dafs dadurch die Kulten nicht bedeutendvermehrt werden, wird bey diefer Operation in derCimernfehen .Fabrik mein 1 Kreide liinzugefetzt, alsgerade zur Sättigung der Säure nütliig feyn würde.
b. Bey der Verbindung der rohen Kreide mit Schwefel-l’äure entbindet lieh Kohlenfäure, welche zum The»!