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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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2 7 °

<mil zwar In dem VerhältnilTe von | Quart Sclilefifcli aufeinen Topf oder 4u Pfund Runkelrüben Salt, und allesnochmals wohl durch einander gerührt. Hierauf wurde dieJlaune mit einem hölzernen Deckel bedeckt, in welchemein Loch ili , durch welches ein in ein blechernes Futle-ral eingefchloEcner Thermometer dergellalt eiugelalfcnwild, dafs er auf dem Boden der Pfanne auffteht, dienacli Rtaumur gelheilte Scala aber über den Deckelliervorragt. Nach allen dielen Vorrichtungen wurde diePlanne Io fchnell als möglich durch Dämpfe erhitzt, diein einem Keilel durch kochen des Wallers erzeugt, undin den Zwifchenraum zwilchen der Pfanne und dem lieumgebenden Mantel geleitet werden. Dm die zu llarkeAnhäufung der Dämple und die Zerfprcngungen , die lievenu lachen könnten, zu verhüten, werden iblche durcheine am Boden der hölzernen Einfüllung der Pfanne ange-brachte, mit einer Röhre verliehene Oeilhung abgelülirt.Nach Verlauf von u Stunden i3 Minuten war die llitzeder Pfanne bis auf 78 f Grad gediegen. Da diefer Gradder Erhitzung zu in Zweck hinreichend war, und das ein-gefenkte Thermometer keine Zunahme derfelben anzeigte,fo wurde mit der Feuerung des Ofens, worin der keilelRand, in welchem die Dämpfe erzeugt wurden, aufgehört.Nach ungefähr üo Minuten wurde die Zuleitung des Dam-pfes gänzlich unterbrochen, und der Deckel von derklär-pfanne abgehoben. Die ganze Oberfläche des Inhalts derPianne hatte jetzt ein fchwarzgrauer, (lichter, der Tren-nung widerftcliender Schaum bedeckt, unter welcherSchaumdecke der Saft geläutert und wcinhel! Rand. Die-Jer Schaum wurde nun vorlichtig , um fo lohen fo wenigals möglich mit dem klaren Safte zu vermifchen , mittcllteiner Schaumkelle abger.ummen, und auf ein Seigeluchgebracht, welches auf ein, wie ein Tifchlüfs gellaltctesGeftell gefpannt war, unter welchem ein Gcfäfs ftand, wel-clies den von diefem Schaum noch ablaufeudcn klarenSaft, anfnahm. Nachdem nun der Schaum ganz abgenom-inen war, wurde der geklärte Saft durch eine dicht am Bodender Pfanne angebrachte Ablafsröhre von den) auf dem BodenabgefcTzteu Sediment auf ein Seigetuch geiailen , um dieetwa noch darin fchwimnienden Flocken davon abzufon-dern. Diefer durchlaufende Saft, in der CunernfchenFabrik Kläre genannt, fo wie die Operation, wodurchliiclelbe erhalten wird, Klärung, wurde von einem unterdem Seigetuch Itehenicn Gofäfs aufgenommen , und feinefrecilifche Schwere verhielt Ucli gegen die des Wallers,