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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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noch dadurch , dafs die Fäulmfs lieh, wie es hey ahlen WürzeIgewächfen der Fall ilt, znerll in demkrautartigen Kopfe äufsert, weil folcher am faftig-lien ilt, ein loferes Gewebe hat, und die Vegetationin folchen zuerft cintrilt, deren Unterdrückung inden Magazinen der Rüben die fäuhiils hindert, dieFon ft bey ihrem Entliehen lieh der Wurzel l'eibft mit-thcilen würde.

§ 4 o 3 -

Dafs der A. D. Achard aus fehl- richtigen Gründendie weilse Abart der Runkelrüben in feiner labrike an-wendet, davon überzeugte ich mich durch folgende Thal-fachen.

a Ein wenig gefchabte Runkelrüben verurfachten, nachdem Zerkauen und Verfehluekcii des Saftes, ein kür-zendes Gefühl auf der Zunge, und befonders am Zäpf-chen , das mehrere SUmdeii anhielt, und die Secre-tion des Schleims im Hälfe zu vermehren fcliien,Diele Wirkung bringt der fcharfe und llüchtige Gruud-theil der Rüben hervor, delfcn aber die rothe Abartmehr als die weifse enthält.

i. Die weifsen Runkelrüben haben mit foltenen Ausnah-men ein dichteres Fleifch; ich fand bey folchen nichtallein mehr Renitenz gegen den Druck, fondern liewaren auch, durch die Lupe betrachtet, offenbarvon fei'term Rau , als die rothe Abart, an welcherman eine mehr iotere Textur wahrnimml, wie auchein in die Augen fallendes Uebermaafs an Waller.W egen vorgedachler Eigenfchaften mLilien die weifsenRunkelrüben nicht allein den frühen Herbllfröltenwiderlichen, fondern lieh auch, ohne zu verderben,heiler im Magazin den Winter über halten, als diefaftreicheii gefärbten Runkelrübenarten.

c. Den weifsen Runkelrüben fehlt der FarbeßofF, dendie gefärbten haben ; der daraus zu gewinnende Zuk-ker mufs aifo dello ungefärbter auslallen.

d. Die weifsen Runkelrüben enthalten verhältnifsmäfsigbey weniger Saft mehr Zucker ; lie find alfo an Zuk-ker ergiebiger, und die Köllen der Eiudickung des