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weiften Runkelrüben , wurde in der Wafchllube der Fa-brik, wofcdblt man lie auibewalirt halte, und zwar untermeiner fortwährenden Auilicht mid nn ßeyfeyn des Acade-nhe-Director Achard und des Factor Buße , vorgenommeu.
§. 4o8.
Das Abfclineiden der krautartigen Köpfe der zur Ver-arbeitung in der Fabrik« beliimuiten Runkelrüben wird ge-wöhnlich gieicli bev dem Ausnehinen aus dem Acker vor-oenomnren, und zwar aus folgenden Gründen:
a. Der krautartige Kopf der Runkelrüben enthält zwarZucker, jedoch weniger ais der markige Theii derWurzel, Lat aber dabey ein Uebermaafs von Sehleim-und gummöfen fheiien, welche der Zuckerablcheidungnicht allein im Wege ftclien , fomlern auch derMelaf-fc einen unangenehmen Gefchmack mittheiien.
b. Der Kopf der Runkelrüben liat auf feiner Oberflächezahlreiche fchlai'endc Augen, die man zwar bey demAusnehmern der Rüben im llerbft nicht bemerkt, dieaber in den Rüben - Magazinen bald ßlätter treiben,wodurch die Rüben, weil dicl'er ßlätterlricb nur aufUnkolien der Stoffe, aus welchen lie gemilcht-lind,gefchehen kann, crfeliöpft und verleblechtertwerden.Diefem Answachfeil wird aber durch Abfclineiden desKopfs, bey der Eiufammhiug der Rüben auf dem Ak-ker, gröfslciitlieils, und lbgar ganz vorgebaut, wenndie Köpfe lö weit, als foiehe Augen treiben können,abgcfclinitten werden.
c. Die möglichlle Verhütung des Verderbens der Run-kelrüben in den Magazinen ift von greiser Wichtig-keit, weil ihre Verarbeitung lieh auf fechs Monateausdehnen mufs, wenn die Zuckerlübrikalion im Grol-fen . mit nicht zu koflbaren Vorrichtungen, z. ß. zugvofsem Gebiinderaum, zu grofsen oder zahlreichenGtenlilien, oder mit einem nur auf eine kurze Zeitzu befchäl’tigenden , zu grofsem arbeitenden l’erfoua-le, das niciil; ohne greise Schwierigkeiten zulammenau bringen wäre, betrieben werden full. Der kraut-artige Kopf der Runkelrüben v trau latst aber das Ver-derben , nicht, allein wie ad b. bemerkt worden, durchdas Auswuchten der fr-Ibra, louderu auch hefondere
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