Anfserdem werden nocli Bierhefen zum Anftellen desBachwaffers und der Melalle, aus dei - man Branntweinmachen will, gebraucht. Weil lieh aber die Quantitätdes zu verarbeitenden ßachwallers, welche vonJNebemun-llijnden lehr abhängig iß, nicht angeben läfst, es auchdem InterelFe des Fabrikenbelitzei’s angemeflener feyn kann,bald mehr bald wcnigei’ Melalle zur ßranntvveinläbrika-tion zu beltinnnen, und das übl'ige als verfulsendesMittel der Speifen und Getränke ins Geld zu fetzen, fokann der ßedui'i au Bierhelen zur Verarbeitung der Me-lafie auf Branntwein nicht im Allgemeinen auf jede Fabrikpaffend angegeben werden. Ich bemerke daher nur, dafs,wenn man bey dem Stellen der Maifeixe von l CentnerMelalfcden Schaum von fchon gährender Maifclie zur Hülfe nimmt,foiche den Zulatz von 16 bis 18 Quart Bierhefen erfor-dert, weiches zum Maafsftab der quantitativen Bellimmungder Helen dient, die nctliig ünd, um eine jede beilimmteQuantität Melalle auf Branntwein zu verarbeiten.
§■ 3 9 8.
100 Quart Nachlauf erfordern, wenn folcher zur Ef-figgälirung augeilelit wird, einen Zufatz von 1 Pfund8j£ Lotli Weinftein (f. §. 338. j in der Vorausfetzung,dais täglich 100 Quart angeiiellt werden, verbraucht manalfo jährlich bey der Elligiabrikation aus dem Nachlauf,der bey der Verarbeitung der Runkelrüben - Prefsrück-lliuide erhalten wird, x Centuer Ö2 Pfund Weinftein. Auf-ferdem wird zwar noch Weinltein nach $. 337. zum Ein-läuren der SäurungsfälTer gebraucht j diei'er kann aberhier nicht in Anfchlag gebracht werden , -weil die fchoneinmal im Gebrauch gewefenen Fallier keiner Einfäurungmehr bedürfen, auf welche Weinftein zu verwenden wäre.Das, was an Nachlauf bey der Veredlixng des Branntweins,io wie bev der Verarbeitung der Melalle auf Branntweingewonnen wird, ift von der Quantität und Art, in derman den Branntwein zu veredeln für gut befindet, und.des Theils der Melalle abhängig, den man auf die Bräunt-weinbei'eitung verwenden witi. 11a aber beydes wilikühi'-hell, und von dem IntereHe des FabrikenDelitzei's, wel-ches nach Veidbhiedenheit der Local j Lat und andererVerhältnille verfchieden ausiüiit, abhängig iß, 1b läfstlieh die Quantität des Wei.ufteins nicht im Allgemeinen