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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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den Verdampfpfanncn, fowohl bey dem Eindicken derKläre des rollen R irhenfaftes, als dem Klären der Sedi-mente abfetzen. Dafs die Sänrungstüpfe von einem , imBrennen lehr feftwerdenden, zu Steingut gebrannten Thon,in welchem lieh kein Salt einziehen kann , gemacht wer-den müden, habe ich bereits bemerkt, und bringe esnochmals in Erinnerung.

§ 36 /.

Eine Klärpfanne von der Gröfse der angegebenen,nämlich von 7 Euls im DurchmelTer und 18 Zoll Höhe,iälst bey der Anfüilurig von noch etwas unter f ihrerHöhe, 38-- Cubikfufs Saft in fich; es können alfo in densewey befchriebeneu Klärpfannen, bey täglicher einmali-ger Klärung in jeder, des Tages 70 Cubicfufs Sal't geklärtwerden.

§. 3G8.

Bey der Klärung des rohen Saftes verliert er, tlieilsdurch den Abgang der lieh davon abfeheidenden Tlieile,tlieils durch die Verdampfung zwifchen und % feines cu-bifelien Inhalts. Man gewinnt alfo täglich durch die Klä-rung in den beiden Klärpfannen von den 70 CubicfufsSaft exclnlive Bruch, 60 Cubicfufs Kläre; diefe füllt dievier, lieben Eufs im Dnrchmeffer haltenden Verdampfpfan-nen , in einer Höhe von zwifchen vier und fünf Zoll an.Zur Eindampfung der täglich bereiteten Kläre bis zurDarftellung des Zuckerfyrups ünd alfo die vier befchriebe-nen Verdampfpfannen zureichend, um auf die zweckmäf-figlte Art, das heilst, in nicht zu laugen Zeiträumen, dieKläre zur Syrupsconiiftenz einzudicken.

§. 36 9 .

Der rohe Runkelrübenfaft verliert fowolil durch dieKlärung, als die nacliherige Eindampfung der Kläre biszum criftaliilirbaren Zuckerfyrup, -®- feines cubifchen In-halts ; es verbleiben alfo von 70 Centner rohem Saft 10Cubicfufs Zuckerfyrup, womit täglich i4 Sediment! rtöpfe(f. §. 244.), wovon ein jeder nur \ Cubicfufs in lieh fal-len darf, weil das Tragen derfelben bey gröfserm Inhaltzu befchwerlicli feyn würde, angefüllt werden, ln dielenGefäfsen bleibt der Syrujp zum Sedimentiren 3 bis 4 Tage