ten , im Gefclimack fehr und fo überlegen , dafs der Zu-fatz deH'elben bis zur Halite zu arabifchem Caii'ee, A-lbflvon IVin fchmeckenden Caifeetrinkern niciiL bemerkt wird,welches aber der Fall bey dem Runkelrüben - Caiiee nichtilt, der aus ganzen Runkelrüben verlertigt wird.
§. 346 .
Aus dem vorftelienden geht die vorzügliche Brauch-
barkeit des Prellen - Rückltandes der Runkelrüben, wel-cher als Abgang der Znckeriabrikatiun nach Abteilungdes zuckerhaltigen Saftes der Runkelrüben zurück bleibt,zur Anfertigung eines Calleefurrugats hervor, welchesnoch um vieles heller ilt, als das, das aus ganzen Runkel-rüben gemacht werden kann.
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Um aus den zum Behuf der Zuckerfabrikation abge-prefsten Runkelrüben ein Cafleeflubltitut zu bereiten, wer-den foiche bald, nachdem inan lie aus der Prelle genom-men hat, und bevor lie inSaurmig übergehen können, aufdazu zweckdienlich eingerichteten Darren abgetlorrl; indiefem trocknen Zullande dürfen lie nur gerolLet werden,11m das Galfeefurrogat darzuileileu , aber diele Operationwird dadurch erichwert, dafs durch die vorhergegangeneZermalmung der Runkelrüben, die nüthig war, um denSaft davon abpreifen zu können, der Prellen--Rückhandfo fein zertheiit auslalit, dafs er nacli der Abdörrung des-halb nicht in Trommeln geröliet werden kann, weiilVlbilbey der gröfsteu Vorlicht und dem felineüllen Drehen derTrommel es fall gar nicht zu verhüten ill, dafs nicht diekleinfien zum Theil faft pulverigen Theile des gedörrtenPrellen - Rückliandes verbrennen, bevor die andere weni-ger fein zerkleinerten Theile follark, als es feyn mufs,geröltet werden können , welches nichL allein einen zu grof-fen Abgang der Malle, funderii auch noch die Erzeugungeines brauftigen GcfchmaCks zur nachlheiligeu Folge hat.Diefe Schwierigkeit zu befeitigen , hat der Oberforftmci-Iter von Jlurgsdorjf ein Verfahren ausgelimden, um dieauch noch 10 fein zerLheilten abgeprefsLen Runkelrübennach ihrer Abdörrung fo zu rollen, dafs dabey kein quan-titativer Verlult ftatl linden, und zugleich ein , im Cc-fchmack dem Callee fehl' nahe kommendes Surrogat deJl’cTben gemacht werden kann, welches, nach meinen felbft