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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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vergleicht man den Gefchmack des obern Theils des EiTigsmit dem Gefchmack von dem, welchen man ans dem, überden Boden des Säurungs - Gefäfses befindlichen Zapüochabhifst; ift dicfur letztere um ein lehr weniges fchärferfauer , als der erlierc , .und hat der oberile eine hinreichen-de Säure, f<> iil der Prozcfs der Säurung beendigt, undder Eilig darf, ohne von feiner Säure wieder zu verlierenund zu verderben, nicht länger in der Elligflube flehen,fondern er wird fofort nach Abiehaunumg feiner Oberflä-che, wenn folche nicht rein feyn füllte, durch das un-weit über dem Boden des Falles befindliche Zapüoch vondem Bodenfatz, der lieh unter der Dauer der Säimmg zuBoden gefetzt hat, klar in hölzerne tragbare Butten abge-laifen, aus welchen er in einen wohiverzimiten eingemauer-ten Kellel eingetragen, bis zum Kochen erhitzt, und imKochen - Stunde bey öftern forgfäli igen Abnehmen , desfich auf der Oberfläche bildenden Schaums, unlerhalleuwird, worauf der Eilig entweder mit Schilpen aus domKellel heifs in Butten getragen , oder in folcheu durch ei-nen , am Boden dellelben b fmdlichen, Halm abgelallenwird. Sobald er lieh abgekühlt hat, wird gewöhnlicherKornbrannlwein , weil er einen geringem Werth als derRunkclrübenbrauntwein hat, in dem Verhältnill'e zugefetzt,dafs auf 100 Quart Eilig 5 Quart Branntwein gerechnetwerden, worauf er in recht reine felion gebrauchte Wein-oder Efligfäller dergeftall gefüllt wird, dafs die damit ganz,und fo voll Händig angefüilt werden, dafs keine Luft darinbleibt; alsdann wird das Spundloch mit einem recht gutverfchliefsenden, mit Lappen oder Weich umwundenenSpund auf das hefte verfchlolfen. im Keiler wird dieferEilig eben fo wie jeder andere auf dem Lager liegende Eiligbehandelt, und es werden von Zeit zu Zeit die Eäller, inwelche lieh nach und nach Luft fclileicht , welche denllaum einnimmt, der durch die unvermeidliche Verdün-nung des Eiligs, auch in den beftens verfcliloflenen höl-zernen Gefäfsen entftebL, mit gutem Spiiligeflig wieder ganzangefüllt, welches zu dellenErhaltung höchii nothwendigift, indem die Berührung dellelben mit Luft auf die Dauer,feine Verderbnifs zur unausbleiblichen Folge hat; auswei-chem Grunde auch bey der elften Anndlung der Fälfer fofehr darauf gefehen werden mufs, dafs darin keine Luitbleibt, und dafs der Zutritt dellelben durch die forgfältig-fte Verfchliefsung abgehalten wird. Eine ähnliche Für-forge ift bey jedem Eilig zu feiner Erhaltung nüthig, undüe wird um defto nethwendiger, je fejjwäciier er iit. Dafs