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§■ 32 7 -
Die FälTer, in weichen entweder der Spiilig oder derNachlauf in der l.iliglhibe auf gefüllt w ird , nenne ich Sau-rungsgefafse oder Siiurungsfi':£er. Die zum Nachlauf die-nenden werden von Eichenholz gemacht; zum Spülig wen-det man, wie fchon getagt, bereits im Gebrauch gewclcneWein - oder Eiligtonnen an. Jedes Säurungsgefäfs nmfseinen um 2 Zoll über den Rand vorlLehcnden, auf dem-itibtn genau anfliege--uden hölzernen Deckel haben , deraus in der Lange and Uuere der lloJzfafern kreuzweifeiibereinandej'geicglen dünnen ßretern gemaedit feyn miifs,damit, er iicli nicht verwirft, und lieh dadurch an einigenStellen vom Rande des Säurungsgefäfses abzieht. Zur Vcr-fcliliefsnng der Spiilig - Säurungsgeläfse, ilt das unmittel-bare Anliegen des Deckels hinreichend, dagegen wird überdie JNachlauf - Säurungsgeläfse eilt ein dickes wollenes'l’uch gelegt, das überall if Zoll über den Rand verlieht,und über diefes der Deckel, der mit einem Stein bcfchwertwird, damit er lieh genau an das Tuch anlegt. Die Ellig-werdung oder faure Gührung der Fiiiiligkeiten , die iölcheihrer Matur nach einzugehen fähig lind , erfordert zwarden Zutritt des Saueriloli's aus der Atmosphäre, dagegen iltdie ganz linbeichränkte Berührung ihrer ganzen Oberllächomit der freyen Luft der Erzeugung eines guten fcharleuEdigs nachllieilig; deshalb ilt es nöthig, den Zutrittder Luft zum Inhalt der Säurungsfäifer nicht ganz zu ver-hindern , jedoch zweckmäfsig einzufchrän keil, welchesdurch die befchriebene Art, Ile zu bedecken, gefchieht,indem dadurch der Zutritt der Luft, die noch immer zvvi-fchen dem Rand der Säurungsgeläfse und dem Dackel Ein-gang lindet, nicht ganz abgefchnitten , ibndernnur gemäf-liyt wird. Die Urläche, aus der bey den Nachlauf-Säu-rungsgefäfsen zwifclien dem Rand und dem Deckel deriel-ben ein wollenes Tuch gelegt wird , nicht aber bey denSpülig-Säurungsgefäfsen , ilt die, dafs die Anfertigung desAach) auf- Elligs, weil er einen liöhern Werth hat, für dieAnwendung mehreren Fleilses und Kolten reichlich be-lohnt, und man es bey diefer in etwas koftenfpieiigerenBedeckung ganz in feiner Gewalt hat, durch mehrere odermindere JBefchwerung des Deckels, das wollene Tuch demSäurungsgeläfse mehr oder weniger anzufchliefsen, alfoauch, nachdem es in einem Säiirungs - Fafs für nöthig befun-den wird, den Zutritt der Luft durch mehrere oder gerin-gere Refclnverung des Deckels mehr zu erfchweren oderEmojp. ZuckerfiiLiikal, Th. II 14