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4G6. §. befchrk'ben i/l, und nach welcher ans einem (Vnl. ■licr MelaJI'e mir 4o Quart eben fo gehaltreichen Brannt-weins zu gewinnen feyn würden. Die UrJaclie diefer i’ogrofsen Abweichungen weiis ich nur in dem ichon ange-führten Erfalirtmgslalz aufzufmden, nach wclciicm dieQuantität des erzeugten Weingeilles ib lehr von deniclmeliern oder langfainern Fortfchrittcn der Gährung derMeiaH'en - Aullüfung abhängig iit.
§. 324 ;
Das Bach- oder Spiilwailer, zu welchem die Boden-Hitze, die in den Verdamplplännen bey dem Eindicken derKkire der Sedimente, weiehe lieh aus der Kläre des ro-hen (! imkeirübenlaites bey feiner Eindickung zu Zucker-lyrup bilden, abgeletzt werden, wie auch das in Sedimeu-tirtöpien, aus der Kläre der Verdampfpiänncn - ßodeniätzelieh abfelzcnde Sediment (f. $. 249 .), wozu der von deniieLrockneten Thondecken vor dem erneuerten Gebrauchdes Thons abzufchabende Zucker (f. $. 270 .) noch hinzu-koinmt, iii ein Abgang der Runkelrüben - Zuckeriäbrika-tiou, der lieh ebenfalls zur ßranntweinfabrikation eignet,zu welcher er entweder in der Art benutzt werden kann,dafs mau ibiches, ib viel als täglich gewonnen wird, mitzu der einzumaii’clienden Brühe der Runkelrüben - Prefs-riickllände, oder der Auilöfung der Melalle zufetzt, oderauch befonders eimnaifchL, in welchem letztem Fall esgeradeso behandelt wird, als die Brühe der Lliibcn-llückflände.
§. 325.
Wenn das Bacliwafior feine Süfse durch das Ahwa-fchen der GeJ’äfse, an weichen Süßigkeiten aniiingcn, diefclion in den Pfanneu bearbeitet worden waren, erliall.cnhat, kann es fo fort zur Branntweinbercitung angewendetwerden; ifi: Jiingegen dazu roher Riibeniält , der noch
nicJit erhitzt worden ifl., gekommen, fo nuifs cs, bevormau es zur ßranntweinfabrikation anwcndcu darf, gutgekocht werden, um das JliicliLige in diefem Falle noclidabey beiindliche fcharfe Principe davon zu briiigeiij wel-ches, wenn es vor der Gährung nicht: von den einzumai-fchenden Mailen gebracht wird, den Branntwein verdirbt.