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mcr vorgenommen wird, wo man die ßrennerey zur Ver-arbeitung der abgepreJ'sten Runkelrüben - Rückhände niclilbraucht, fo ift es auch nicht nüthig, oder dorli mir lehrfeiten, und bey anhaltend kiUiler Witterung zweckdien-lich, die Maifehftube durch belbndere Heilzung zu erwär-men, deshalb'auch die Dauer des Abgährens von der Luft-wärme fuhr abhängig ill, und nicht beitimmt angegebenwerden kann. .Nach Verfchiedeiilieit der Temperatur derLuft und der Kebeintmllände , welche auf die Verzögerungoder ßefchleuniguug der Gährung EinlLuis haben , fand ichzuweilen, dals folehe in 8 Tagen, mehrmals aber crll inl 4 Tagen bis 3 Wochen beendigt war, und mit lehr l'ei-tenen Ausnahmen wurde immer die Quantität des gewon-nenen Branntweins, im Vcrhältnille der langem Dauerder Gährung. oft um ein lehr bedeutendes bey gleichemAlkoholgehalte anfehnlicher befunden, ßey der DeiLilia-t.ion der ahgegohrneu Melallen - Aullüfuiig, um davon denLauf zu gewinnen , bey der Gewinnung des Branntweinsaus dem Laufe, und der weitern Bearbeitung diefes Brannt-weins zu flärkern veredelten Sorten, wird, wie fchonerwähnt , eben J'o verfahren, wie mit der Maiiche aus derBrühe der Runkelrüben - Prefsrückitände , deshalb dabeydie in den 3 i 3 . bis 3 19. Paragraphen befchriebeuen , dahinabzweckenden Verfahrungsarten genau zu befolgen lind.Der Spiillg, welclier nach der Dcllillation des Laufs derabgegohrneu Melallen - Brühe in der Brennblale bleibt, undder iN'achlanf, der bey der Doilillalion des Laufs zu Brannt-wein , und die fernere V eredluug dielcs .Branntweins ge-wonnen wird, gewährt oben die fernem JNutzungen, alsdiele bey dev ßramiLweitilabrika.tion aus Runkelrüben-Rückftäuden zu gewinnenden iNcbeiierzcugnifle.
§■ 52 J-
In dem quantitativen Ertrag der Brauntweinfabrika-tion aus der Melall’e habe ich lehr bedeutende Abweichun-gen gefunden, wenn gleich dabey auf eben diefefbe Artverjähren wurde, die ich bey weitem nicht fo häulig undniemals fo anlehnlich bev der Branntweingewinnung ausden Runkelrüben-Prelsriicklländen fand. Uel'ters erhieltich aus einem Centner Melaite bis 70 Quart Branntweinvon 26 Procent Gehalt, dagegen eben folehe, aus ebendemfelben iafs genommene, folglich ganz gleiche Melalle,zuweilen viel weniger lieferte. Auch war diefes letztereder Pall bey der amtlichen L'uteiTuchungsnrobe , die im
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