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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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den Zucker zu verbrennen, Tücher wird zu einer fehwav-zeu porölen, Kohlen-ähnlichen Maile ; diele übergiofsl. maumit etwas Coniak , welcher einen Theil davon aullüll, uncllieh dunkelbraun färbt. Durch Zufatz von etwas wenigemdiefer Farbe lärbt man das zweyte gleich nach dem Rumübergegangene Deftiilat, und giebl folcliem eine hellgelbeTinktur.

§. 3 ig.

Durch eine fernere Bearbeitung des Rums oder Co-niaks kann man daraus ein im Gefchmack noch mehr ver-edeltes , dem Arrak nahe kommendes Getränke auf folgen-de Art machen. Man übergiefst zwey Quart Zuckerfyrupin einem zu Steingut gebrannten oder gläfernen Gefäfs mit3 Pfund von der verdünnten Schwefelfäure , womit nach207. der Runkelrübenläft gelauert wird , bringt beydesdurch Rühren wohl nuter einander, verfchliefst das Ge-fäfs beilens, und läfst es einige Wochen an einem rechtwarmen Orte liehen. Von dem weiter zu veredelndenRum oder Coniaok wird ein nach Quarten abgemelletiesQuantum in eine wohl und Hark verzinnte Deilillirblafegebracht, und zu 100 Quart deilelben 17 Pfund von demmit Schwefelfäure digerirten Syrup gefetzt. Nach gefche-hener Vermifchung wird zur Deftillation gelcliritten , diefo lange forlgefetzt wird, bis dals das Delliilat in der Vor-lage auf einen Alkoholgehalt von G7 Procent kommt, wo-rauf in einer andern Vorlage das noch übergehende Dellii-lat, bis dals cs auf 5 o Proccnt Alkoholgehalt linkt, aüf-genommeu wird, wonach das noch nachfolgende DefLilJatin einer dritten Vorlage fo lange geiämmelt wird, alsder Alkoholgehalt delfelben nicht unter 6 Procent ausfällt,womit die Delhi] ation ein Ende nimmt. Die Deftillate inden beyden erften Vorlagen werden mit der im verlieben-den befchriebenen zur Färbung des Coniaks dienendenFarbe etwas, jedoch nur fchwacligelblicli tingirt. Das er-ltere ill dem Arrak ähnlich im Gefchmack , aber weit ge-haltreicher an Alkohol *). Das zweyte übertrifft in derFeinheit des Gefchmacks den Coniak, mit welchem es ei-

*) IDas hier hcfchriebene Verfahren , um den Rum und Coniakdem Arrak ähnlich zu machen, ifi vom Herrn Bauhof indem neuen allgemeinen Journal der Chemie, heraust, r egebrnvon Herrn bltädt, Klajirotii u. f. \v. 2 r. Bd. G. Hell an-gegeben, und ich hin nur dellen Rachuhmer.