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§• 2 9 i:
Je genauer man den zweckdienlichften Grad der Ein-dickung in der Verdampfplänne ge trollen hat , je heller,fchncller und reiner wird die Melalle aus den Spitzen derFormen abiaufen. Man erkennt, dal's diel es Abllielsen ge-liörig erfolgt, tlieils an der Menge der ablaulenden Melalle,tlieils daran, dal’s lie , wo nickt gleich nach Oellhung derSpitzen der Formen, wo fie immer etwas Zucker mit ab-führt, doch bald darauf rein und ohne mit Zuckerkörnernvermifcht zu feyn, abiliefst; und endlich an der hellerwerdenden Farbe des obern Tlieils der Zuckcrmaüe in denFormen.
§■ 29a.
Wenn die Mafle in den Verdampfpfanuen zu wenigeingedickt worden ilt, fo führt die ablaufende Melalle beyihrem fortdauernden Abllielsen noch immer Zuckerkornerab, weil der, in diefem Falle der nicht weit genug ge-triebenen Eindickung, in zu grofser Menge lliillig bleiben-de und noch zu viel Zucker in Auilöfung haltende Syrupes verhindert, dafs die nicht in hinreichender Anzahl ent-ftandenen ZuckercriHallen, zur gegenfeitigen Berührung,und allb zur Verbindung in ein zufamnienhängendes Gan-ze treten können. Bey einer, um vieles zu fchwaclienEindickung, wo die Malte in den Formen ganz weich bleibt,läuft die Melalle , mit den darin zerilr.cuten Zuckorkürncrt»vermiiclit, durch die Spitzen der Formen gänzlich ab,wodurch der Zsveck der Dar Heilung des Zuckers durchKörnung ganz verfehlt wird.
§■ 290.
Die nachtheilige Folge der zu Harken Eindickimg derZuekermafl'o auf die Abl’chcidung der Melalle belicht hin-gegen darin, dafs letztere, weil die feit gewordene Mallezu kleine und aufser gegenfeitiger Verbindung unter undmit einander Hebende Zwifchenräume hat , in lehr kleinevöllig vcrfchlollenc Zellen zerftrcutiH, deshalb lic. nurentweder äufserft langlam und unvollkommen , oder auchwohl gar nicht abfliefsen kann.