jpii Tollte, wird mit der Eüulampfung fo lange anhaltendfortgcf’ahren, bis dafs in Jblchem kleine rnTullhirle Zuckcr-kbnier, die zwilchen den Zähnen leicht bemerkbar wer-den, entflohen. Sobald man diefes findet, wird die Mallebey forldaurendem Erhitzen der Pfanne nnbaltend durcheinander gerührt, wodurch nicht aüein die V<;rdanipfun<;befclilcnnigt, fondern auch die Vereinigung der kleinernZuckortheile zu gröfsern Criltallen befördert, wird. Jetzttritt der wichtigito Zeitpunkt ein , wo die Malle in demGrade enlwälVert wird, dafs fie beytn Erkalten lefl wird,mul der Zucker abltirbt. Der glückliche Ausfall der Ar-beit hängt bclbnders davon ab, dielen Eindickungsgradge-nau zu erkennen , um die Malle aus der Pfanne zur rech-ten Zeit zu nehmen , indem eine zu i'chwache Eindickungdie folge hat, dafs die Malle, llatt bey dem Erkalten leihzu werden, weich bleibt, fo dafs die Zuckerablbheidnngnur zum Theil, und dabey auf folche Art gelchieht, dafsdie MelalTe vom Zucker llcli nicht rein abfondern liilst,dagegenbey zu "Harker Eindickung die Malfc zwar bey demErkalten fchnelL feit, zugleich aber fo diclit und fo lein-körnig wird, fo wie auch der Zucker, den lie enthält,mit der MelalTe, die bey zu Harker Eindickung bindendund klebrig wird, fo vermiieht bleibt, dafs das Abläufender letztem aus allen dielen Urfaclien zuiammen genom-men, nicht erfolgen kamt.
§. 234 .
Um den zweckdienlichflen Grad der Eindickung zuerkennen , hat man zwey MiLtel; das eine belicht darin,dafs mau von der Malfc. in der Verdampfpfanne etwas zwi-fchen den Daum und Zeigefinger nimmt, alsdann den Fin-ger etwas feitwär Ls vom Daum abzieht, und dabey bemerkt,ob der Faden, in welchen lieh die Malle zwilchen demDaum und dem Finger zieht, zur Lickfallt oder zerreilst,und in diefetn letztem Falle, ob das Ende des oben amFinger hängend gebliebenen Fadens fich heraul’wärts krümmt,und daun nach oben fchliellt. In dem Falle, wo diel’esletztere gelchieht, ift die Eindickung weit genug getrie-ben, dagegen lie noch nicht hinreichend ift, wenn derFaden in der Art reifst, dafs der untere Theil auf denDaum zurückfällt, der obere abgerill’ene Theil aber Jicban der Spitze nicht krümmt, und, nicht nach oben fchuei-lend, in iich lclbfl zuriickziehl. Dieler Probe, die maudie Fadenprobe nennt, bedient man lieh in den Zucker-