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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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§ 2 7 4 -'

Die Melafle, die unter der Thondeeke von dem Roh-zucker eriier CriAailiiätion abläul'L, iit von bcITerm Ge-le amack , als die, welche von folehem vor der DeckungnbllieisL, weil lie doch immer etwas Zucker enthält, dendas lieh durchfeigende W aller anilöll; Jie wird daher nichtmit der erflen zufamincngebracht, fondern in belbndernFallern aut bewahrt. Es Jindet licli ol't, dafs Jie zu ver-dünnt iit, mfl üch ohne zu verderben lange halten zukönnen; in diefem Eallu niuls l'olche, wenn he nichtgleich zur Brauntweinbereitung verwendet, oder als baldzu verbrauchendes verlüfsendes Mittel der Speifen und Ge-tiänke verkauft werden kann, vor dem Einfällen, in eineVerdanipfpfanne zur guten Syrupconlillenz eingedickt wer-den, um ihrer Säurung oder ihrem foufligeu Verderbenbey langer Aulhcwahrung zuvor zu kommen.

§ * 7 $-

Wenn man den criflallilirten Rohzucker erfter Criflal-lifation noch mehr reinigen will , als es durch die biofseTiiondeckung gefehehen kann , um folchen den ailerver-edeltelien indilchen luderzuckern in der Reinheit gleichzu bringen, fo verfährt man, wenn man den Weg derwiederholten regelmäfsigeu Criftaliifation einfchlagen will,folgender Geftalt. Die zu läuternde Quantität Rohzuckerwird geevogen, und gegen Abend, den Tag vor dem, woman die Läuterung dellelben vornehmen will, in eineKlärpfanne gefchüttet, und in folcher ein und ein viertel-mal fo viel liarkes Kalkwaller eingetragen , als der Zuk-ker wiegt, hierauf wird folcher durch Rühren gleichmäf-lig über den Boden der Pfanne verbreitet, und das Ganzebleibt fo die .Nacht über flehen. Den folgenden Morgenwird die Pfanne durch Zuleitung von Waflerdämpfen an-fänglich nur fchwaeh erhitzt, und ihr Inhalt öfters durch-gerührt, um dadurch die Aullöfung des Zuckers zu beför-dern. Wennfolche vollkommen gefclielien,und die Zucker -aullöfung bis auf 3 o Grad erwärmt ifl, fo fetzt man ab-gerahmte Milch in dem Yerhäilnifs zu, dafs no Quartder-feiben auf 100 Pfund des im Kalkwaller aufgeiöflen Zuk-kers gerechnet werden. Nachdem alles durch Rührenwohl vermifcht worden, wird die Pfanne bedeckt, dasThermometer in folche eingefenkt, und fo fchnell als mög-lich, mit der Erhitzung der Pfanne fortgefahren, bis dafsEurop. ZuckrrfafcriLat. Th, II. *3