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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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indifchen. Will man daher den Rohzucker erller Criflalli-f'alion entfärben und mehr veredeln, um daraus eine imRollern Preis abzufcLzende Waare zu machen , fo wird eraus den Formen nach Ablauf der Melaile nicht genommen,iondcrn cs werden die abgelaufenen Formen, jedoch nichteher als wenn die Melaile. davon rein abgelloUeu ili, nurauf andere leere Unlerfelzkriige geftelit, und der darinbefindliche Zucker, nachdem man feine Oberfläche gleichg< macht, hat, mit Walfer zu einem ganz gleichförmigendicken Brey gemachten weifsen Thon , den man in eifer-nen Schöpfkellen auinimml , in zwey Zoll Höhe übergof-fen. Oie gleichförmige Verbreitung des Thons befördertmau (turcli ein fehwaches Rütteln der Formen. Das Wal-fer wird vom Thon fo zurückgehalten , dafs es nichtfclmell, fonderu nur nach und nach aus fuleben in dieZnckermalfe treten kann; es tritt daher nicht fo viel zu,dafs der Zucker felblt aufgelöR werden könnte, fonderunur fo viel, als noLliig ilt, um die der Oberiliiehe der Cri-itailen anklcbende Melaile aufzulöfen. Diele Aullöfungzieht lieh durch die Zwifchenräume, welche die Melaileleer gelafien hat, und ili eist, fo wie vorher die Melaile,aus der Spitze der Formen in die unlergefetzten Topfe ab.Durch den Uebergang des W allers aus dem Thon im Zu-cker trocknet erfterer nach und nach aus. Wenn er ganztrocken geworden ili. wird er abgenommen.

5. 0C8.

Den Thon, den man mit Waller zu einem Brey ge-macht, über den Zucker bringt, nennt mau Deckthon.Die Operation des Auftvageus des zu einem Brey gemach-ten Ilions über den Zucker, nennt man die Thondeckung.Den über den Zucker gebrachten Thon, die 'Thon - oderErddecke. Den Zucker, über den man die Thondecke ge-bracht hat, gedeckten y.ueker. bntcr ein-, zuny - oderdreymal gedecktem Zucker verlieht man Jölchen, der nureinmal, oder mehrmal hinter einander mit Thon gedecktworden ift. Der TI1011, mit welchem man den Zuckerdeckt, mufs weifs, und weder zu bindend, noch zu we-nig bindend feyn , damit er das Waller weder zu langhin),noch zu gefchwinde von lieh Fils!. Dem zu liarkbindcii-den kann man durchBcymifchung von etwas feinkörnigemweifsen Sand von feiner zu grofseu Bindung fo viel, alsnütbig ift, benehmen, und ihm dadurch die zweckdim-lichiie DurchläJligkeit geben.