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mufs, wird nicht allein fehl Gefchmack reiner, fomlerndie Klebrigkeit , die er etwa wegen noch anhängender Me-lafle liatte, fo wie fein melaffenartiger Gcrndi , verliertiicli bey dem Zucker des obern Theils der Formen gänz-lich, fo dafs er wie Sand auseinander fällt, und wird beydem Zucker aus den Spitzen , der unter dielen Umliäiuleutrocken und zerfallender wird, felir vermindert. Eben l'oWird der indifclic Rohzucker, befonders erller Crillullifa-tion, der Einwirkung der Euft auf luftigen, Boden , vordem Einfällen ausgeftellt, weil auch diei'er dadurch zu-folge der Erfahrung lehr verbeffert wird.
§. 262.
Zur vorher erwähnten Bearbeitung des Rohzuckersauf luftigen Böden wählt man warme und trockne Som-merwitterung, bey der es hinreichend ift, den Rohzuckeri4 Tage bis 3 Wochen der W'irkung der Luft ausznfetzen,■worauf er in trockne Faller, und zwar jede Sorte, näm-lich der vom obern Theil , und der ans den Spitzen derFormen, in befondere Eäller gebracht wird, und nunKanfmannswaare ift, die in vcrfchiedenen Ereilen , wegenihrer verfchiedenen Reinheit und Güte, ins Geld gefetztwerden kann.
§. 263 .
Die aus den Spitzen der Formen vom Rohzucker indie Duterfetzkriige abiaufende Melaffe ift ein Abgang derZuckerfabrikation; fie wird in Eälfer gefüllt und eingekel-lert. Ihre fernere lehr vortheilhafte Benutzung werde ichim zehnten Abfchnitt anzeigen und bcfchreiben.
§. aG4.
Die Bearbeitung des in den SchüITeln criftalliflrtenZuckerfyrnps, aun den Rohzucker von derMelalle zu tren-nen, kann zwar vorgenommen werden,- fobald eine hin-reichende Quantität vorräthig ift, um damit eine bedeu-tende Anzahl von Formen, anfüllen zu können. Mankann aber auch, welches wegen häufigen andern Arbeiten,die den Winter hindurch mit der Verarbeitung dei’ Run-kelrüben verbunden find, ralhlarner feyn dürfte, folcliebis gegen das Frühjahr ausfetzeu ,. wo die Verarbeitungder Runkelrüben beendigt ift. In diefem letztem Falle