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nicht biegen können. I« die Criffal'lilirfUibe mufs, wie.icli fclion bemerkt liabe, eine durch darin befindlicheThermometer abzumelfende Wärme von a5 bis So GradReaamur beltändig unterJuiUen werden. Wie folches mei*ltenlheils oiine befonderu Aufwand an Brennmaterial dieWi ntermonate hindurch gcfchehen kann, werde ich beyder fiefchreibung der Einrichtung einer Zuckerfabrik«;zeigen.
§■ 253 .
Einige Tage, nachdem man den Zuckerfyrup in dieCriflallifirltube auf die Gerillte aufgeftellt hat, bemerktmau lchon, dafs in folchem lieh kleine Crillallcn bilden,die lieh, wenn mau den Syrup nicht bewegt, Ion der n ru-hig J teilen läfst, an einander legen, und in Form von Gau-dis - Criftailen verfchiedener Gröfse, fowohl die Seiten-wände als den Boden der Schöffeln incrulliren. Auch aufder Oberfläche des Syrups bildet lieh nach Verlauf weni-ger Tage eine glänzende, fpiegelnde , zerbrechliche, cri-ibillilirte Znckerrinde , au deren untern Seite lieh , wennder Syrup unberührt liehen bleibt, gröfserc Candiscriitalleanictzen.
254 .
Die Criftallifation des Zuckers in zu ftarken Criftailenerfchwert die naclihcrige reine Trennung delfelben von demilüllig bleibenden Theile des Zuckerfyrups, weil zwilchenden in zu grofsen Maßen augehäuften ZuckercriitallenRäume bleiben, in welchen der nicht feil werdende Theildes Zuckerfyrups oingefchloffen wird , und deshalb nichtganz davon abfliefsen kann. Diefem zuvorzukommen, anclizugleich die crillallinifclie Rinde zu zerltöreu, welche liehauf der Oberfläche des Syrups in den Schöffeln bildet,und die dollen Verdünfhing und fortfclireitende Eindickungverhindert, niiifs man, nachdem die Crillallifation derVcrfchiedeiiheit der iNebenuniftände wegen fchneller oderlangfamer von Halten gebt, alle vier bis fünf Tage nichtmir die criltallinilch.! Riiulc, die heil in dielem Zeiträu-me über dem Syrup bildet, mit einem hölzernen Stabezerbrechen, und in die Schöffeln niederdrücken, fondcniauch den ganzen Inhalt derb Iben, jedoch nur fchwach,und mir um fulchen gleichförmig zu vermifehen , durch-riihrcn , wobey man zugleich das, was lieh am Boden und