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anlegt, und il;ro Zwifchenriuime vcrftopft, fo erfcliwcrt,dsfs dieles Abfomu ruiigsmilLei bey Arbeiten im Grofsennicht anzuweudeii iit. Alan ilt daher genötbigt, das nachflehende weilläuitigere Verfahren ajizuweiiden , um den andem Sediment hängenden Svrnp zur Zuckerlabrikation be-nutzen zu können. Die ganze Malle lies zu bearbeitendenSediments, mit dem daran hangenden Syrup , wird gewo-gen und jn eine Ktärplannc eingetragen, die jedoch nurliüchilens bis auf 8 Zoll ihrer Tiefe damit ungefüllt wer-den dart, obgleich auch weniger darin bearbeitet werdenkann. Hierauf wird Io viel ftarkes Kalkwalier in dieJYunnc getragen, dals zu ioo Pfund der zu bearbeitendenMall’e m5 Pfund delielben kommen. Mit dießyn Kalkwaf-I’er fpiilt man die Töpfe aus, um noch das , was daranhängen geblieben ii’t, nicht zu verlieren. Jetzt wird derganze Inhalt der Ivlärpfanne durch Rühren mit einer höl-zernen Schaufel zu einer ganz gleichartigen Mifchung ge-macht, die Pfanne bedeckt, das Thermometer in folcheeingefenkt, und zur Erwärmung derielben durch Zuladungder Dämpfe auf die bekannte Art gcfchritten. Damit dieErwärmung befehleunigt wird, ilt es zweckdienlich, dasWaller im Dampfkeilel, bevor man der Pfanne die Däm-pfe zuführt, dem Kochen nahe zu bringen. Wenn das inder Klärpiänne verfenkte Thermometer bis auf a5 Gradgediegen ilt, fo wird folche zum Theil abgedeckt, undihrem Inhalt fo viel abgclaflene Milch zugefelzr, als erfor-derlich iit. damit auf ioo Pfund des eingetragenen Sedi-ments io Quart derfeibeu kommen. Die eingetrageneMilch wird mit dem ganzen Inhalt der Pfanne durch Rüh-ren auf das Reite vermacht, die Pfanne wieder bedeckt,das Thermometer in folche eiugelcnkt. und mit ihrer Er-hitzung Ibrl.gcfahreu, bis dals folches auf 79 Grad lieht,worauf mau die fernere lieitzmig des Ofens einltellt. JN’ach-dem das Thermometer um einige Grad gefallen ili, wirddie Pfanne abgedeckt. Auf dev Oberfläche ihres Inhaltsfindet man die geronnenen käligen Theile der Milch inVermifchung mit den Unreinigkeiten, die he bey der Ge-rinnung in lieh genommen haben. Auf dein Roden derFianne feLzen fleh die übrigen Unreinigkeiten als Boden-fatz ab, und zwilchen diofem Bodciilälz lind der darüberbefindlichen geronnenen Sdimutzdecke befindet lieh derim Kalkvafler auigelöite, durch die Milch geläuterte Sy-rup , den ich die Kläre des Sediments nenne, weinklar.Tin folche rein und ungetrübt zu erhalten, wird bey ihrerAbladung aus der Pfanne eben fo veiTahren wie bey dein