Um ans der Kläre durch weitere Bearbeitung derlei-ben , den criftallilirbaren Zucker zu gewinnen , mui's löj-cher das Waller Jo weit entzogen werden, als es milbigil'L, damit der Zucker wegen mangelndemAidlöfmigsmitlc).in criftaflinifche, oder leite Gallalt zu treten gcuüthigtwird, zugleich aber mufs auch von der Kläre die darinenthaltene fchwefelfaure Kalkerde, bevor der Zucker infeite Gehalt tritt, davon abgefondert werden, damit henicht in Verniifchnng mit dem Zucker bleibt, wodurchfolcher nicht nur verunreinigt, fondern auch dellen llaili-nirung bey JLarkem Abgänge der davon zu gewinnendenraliiim teii Produkte lehr erfchwert und koltenfpielig ge-macht werden würde.
§. 23 i.
Eine genaue ifuseinanderfetzung und Beleuchtung derGründe, auf welchen das von mir angegebene Verfahrenbey dem Läutern und Klären des Runkeirübenfaftes beru-het, findet mau in der amtlich gemachten Unterfuchuiigder Zuckerfabrikation nach meiner Methode , und dem da-rüber niedergefohriebenen , im zwölften Abfchnitle abge-druckten Protocollen, auf welchen ich, um Wiederholun-gen zu vermeiden, verweife.
§■ ^ 5 .
Die fernere Bearbeitung der Kläre, um aus folcherden Rohzucker in der mir bisher möglich!! gewordenengröfsten Quantität, und zugleich belien Qualität zu ge-winnen , werde ich in den folgenden Abtheilungen beIchreiben.
Fünfte Abtheilung
Von dem Eindicken des geläuterten RunkelriibenJaJ'le<,zu Zuckerfyrup.
§. 236 .
Die zur E.r dickung der Kläre erforderliche Vorrich-tung ift der ganz ähnlich , die zur Klärung des Saftes am