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fchneller als andere dichtere Kalkltein - Arten die Kohlen-fäure aufnimmt, und dadurch wieder der ungebranntenKreide gleich wird.
224 .
Die gebrannte Kreide wird dem Safte in der Klär-pfanne, etwa eine VierteiJLundc nach feiner Vermilchungmit der rohen Kreide , in dem Maal'se zugefetzt, dafs manauf 42 Pfund Saft, oder den Inhalt jines jeden in diePfanne getragenen Topfs, gcfäuorlen Safls, aj Loth da-von rechnet. Dev Zufall', dev gebrannten Kreide in dielemVerhälLnilfe ilt Harker, als es nötliig wäre, um die Koh-lenläure zu binden, die nach dem Alaafse der Sehvvelel-läure, durch deren Verbindung mit der ungebranntenKreide, hat befreyt werden können. Diefes Uebcrmaaisilt dazu beflimmt, den Salmiak, der lieh mit fehr fei to-nen Ausnahmen immer im Saite der Runkelrüben befindet,und der zufolge meiner Erfahrungen die Gewinnung desZuckers erfchwert, zu zerfelzen. Uabey wird der denSalmiak zerfetzende Tiieil des Kalks zu falziäurer Kalk-erdc , in welcher Verbindung er nicht mehr den Zuckerauf eine feiner Gewinnung uaclitheilige Art enlmifchenkann,
§. 225 .
Das ganze znzufetzeude, aus der Anzahl der in dieKlärplänne gebrachten SafLLüpfe lieh ergebende Quan-tum gebrannter Kreide wird abgewogen, in einem Topfmit Waller zur Kalkmilch gemacht , und diele in diePfanne eingetragen, wobey das, was davon an den V lin-den des Topfs hängen bleibt, mit Saft aus der Pfanne ab-gefpiililt und naciigegollun wird, wonach mau den ganzenInhalt der Pfanne gul durch einander milcht. Wenn die-fes gefehehen ilt, fo wird die Pfanne bedeckt, das Ther-mometer durch den Deckel in folclie gelenkt, da lieh denn,Weil.das Waller iclion vor dem Auliillen der Pfanne bisbeynahe zum Kochen erhitzt wird, der Inhalt derfeJbcubald erwärmt. Wenn das Thermometer bis auf 20 Gradgediegen ilt, fo wird die Pfanne zur Hälfte durch Abnah-me einiger der Stücken, aus welchen der Deckel zui'ani-mengefetzL ilt, uufgedekt, und mau fetzt ihrem Inhalt ab-gerahmte Milch in dem Maal’se zu, dafs auf jeden einge-tragenen Safllopf -j oder auch nur \ Quart derielben ge-