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tcn nacli vciTchiedenen Erden, in Vermifclmng ift, fodafs ihr Gewicht nicht den Maafsfbtb ihres Gehalts anKalkerde angiebt. Diefes macht ihren erforderlichen quan-titativen ZulalE nnlicher, und überdem glaube ich ausmehrern mit gepulverten Kalkfteiuen gemachten Khirungs-proben fchliefsen zn können, dafs die fremden erdartigenund andere Beymifchungen, die bey Kalkfteiuen aus ver-fchiedeucn Brüchen lehr ahweclilein, auf die Operationdes Klärens und der BefchalFenheit der Kläre, öfters ei-nen nachtheiligen Einllufs haben. Der einzige Kalkfteiuunter vielen Sorten, die ich prüfte, der bey meinen Pro-ben eben das leillete, was die Kreide leillet, ilt der ausdem Rüdersdorfer Steinbruche bey Berlin; da aber einfolcher KaLkllein nicht überall aufzubriugcu ilt, 1b habeich der Kreide zur Entfäuerung des Saftes den Vorzug ge-geben.
§. 222.
Indem lieh die Kreide mit der Scliwefelfäure des ge-lauerten Safts verbindet, wird die mit erfterer vorherverbunden gewefene Kohleufäure entbunden; diefe ver-bindet lieh theils mit dem Safte, bleibt jedoch gröfsten-theils in folchem , nur in Geltalt nicht darin aufgclölitrkleiner Blaien, ichwebend erhalten. Die Erfahrung hatmich überzeugt, dafs ihre anderweitige Bindung und da-durch bewirkte Trennung von dem Safte, vor der Klä-rung dellelben nöthig ilt, weil dadurch die Abfcheidiuigdes Zuckers bpy der fernem Bearbeitung der Kläre beför-dert wird. Zur Ab.fcheidung der Kohlenfäure von demdurch den Znlätz cler nicht gebrannten Kreide enlfäuertenSaft, ilt der Znlätz von zu lebendigem Kalk gebrannterKreide, die lieh mit der Kohlenfäure, welche ihr .dasGlühefeuer entzogen hat, verbindet, amzweckdieulichftcn.
§■ 223 .
Das Brennen der Kreide kann in einem gewöhnlichenKalkoien gO'chvhen , oder auch in jedem andern , indemiit-. um die Kohlenfäure davon zu bringen, nur einigeEinöden iui auhnllouden Glühen erhalten werden kann.Wenn die Krönte vorräthig zum Gebrauch gebrannt wird,fo mui's iie in fohr gut vcricJilollcnen Geiäfsen bis zumGebrauche aui'bewahrt werden, damit iie auiser aller Ver-bindung mit der Luft gebracht wird, aus der iie weit