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den 7.nbil’' der Kro : Je beahfinlitiget und mit GewiGshelterreicht wird, belicht darin, die dem Salle zugefelzl.eSchwefelfiure zu innden. Dn-HSaur' verbindet lieh näm-licii mit der Kreide, und bildet mit l'olchrr fcliwefelfaurcha Heerde oder Selcnit; diefer fetzt iich, weil er 4/0 mallein eigen Gewicht AV aller erfordert, um darin aulgclöltzu werden, gröfstcnlHeils auf dem Boden dev Pfanne ab,und bildet zum Theii das Sediment, das mau nach Ablaisder Klare aus der Klärpfannc auf dem Boden derfelbeniindct, cs bleibt daher davon nur ein niclit beträchtlicherTheii in dem Saft aufgelüll, der durch die nachJicrigeBearbeitung defl'elben noch abgcfchieden wird.
§. 221 .
Durch die Vermifehung der Kreide mit dem gefeuer-ten Safte wird er nicht allein ganz entfauert, l'omlern eswird auch noch verhütet, dafs der in der kupfernen Klär-pfanne eingetragene gefeuerte Salt kein Kupier aufuehmenkann, indem die Säure in näherer ein mifcher Vervvandt-fchaft mit der Kreide, als mit dem Kupfer lieht. Es iltzwar nicht fo viel Kreide, als ich zu nehmen vorgefchrie-ben habe, nötliig, um die Scliwel'eifäure im gelauertenSafte zu binden, weil aber das mehrere niclit fchadet, derKoftenaulwand dadurch auch niclit bedeutend vermehrtwird, dagegen aber, wenn gleich die Kreide nicht ausblofser Kalkerde beflclien , l'omlern lie, wie es oft derFall ift, mit Saud und kleinen Kiefelfteineu vermifcht feynfollte, oder auch wegen nicht hinreichend feiner Zerklei-nerung, ihre Verbindung mit der Säure, durch die Bil-dung einer Selenilrinde, um den nicht fein genug gepiil-verten Theii derfelben verhindert werden follte, man dochimmer noch darauf rechnen kann , dafs die Säure gänzlichgebunden wird , deren niclit völlige Biindung in lehr vie-len Riickhcliten nacliLlieilig werden würde, l’o habe ichaus allen dielen Urfachen zufammengenommen für zweck-dienlich gehalten, die Kreide in diefem anfcheinlich über-llüfligen Maafse zuzufetzen. Eine jede koblengefäuerte Kalk-erde würde die Dicnfte der Kreide in Hinlicht der Bin-dung der Säure lo.ilten , es fcheint daher, dafs man jedengepülverlen .Kalkitein ftatt. folcher mit. nielirerer Kolien-erfparung amvenden könnte ; allein dicErfahrhng hat michvom Gegentheil überzeugt, wovon ich den Grund nur da-rin aullinden kann, dafs die Kalkerdc in den ineiüen Kalk-fteinen , mit mehr oder weniger andern, ihren Eigenlchaf-